Studie – Werbeausgaben sind 2023 wieder gestiegen

Der Titel des Dialogmarketing-Monitors 2024

Gesamtausgaben deutlich gestiegen

Netto-Werbevolumen erstmals wieder höher als vor der Corona-Pandemie

01.07.2025

Der Deutsche Werbemarkt hat sich nach der Corona-Pandemie und weiteren Krisen wieder deutlich erholt. Die Netto-Werbeausgaben sind 2023 im Vergleich zu 2022 um 2 Prozent auf 42,5 Milliarden Euro gestiegen. Damit liegt das Werbevolumen erstmals wieder über dem Volumen vor der Corona-Pandemie: 2019 betrugen die Gesamtausgaben des Werbemarktes 42,3 Milliarden Euro. Ein wesentlicher Treiber dieses Wachstums sind die Ausgaben für Dialogmedien (Online-Marketing, Print-Mailings und Telefon-Marketing): Sie verzeichnen ein Plus von 6 Prozent und erreichen mit einem Volumen von 23,6 Milliarden Euro einen Werbemarktanteil von 56 Prozent.

Für den Dialogmarketing-Monitor 2024 befragte das Marktforschungsinstitut Statista+ rund 1.500 Marketingentscheider:innen zu ihren Werbeaktivitäten und Budgets im Jahr 2023. Die Werbetreibenden geben detailliert darüber Auskunft, welche Medien sie einsetzen, wie hoch die Ausgaben für die einzelnen Medien sind und wie viel in die einzelnen Phasen der Wertschöpfungskette investiert wird. Der Dialogmarketing-Monitor liefert ein genaues Bild zu den Werbemarktanteilen der einzelnen Gattungen und dazu, wie die verschiedenen Branchen (Handel, Dienstleistungen, produzierendes Gewerbe) die Medien nutzen. Eine Online-Befragung mit ebenfalls rund 1.500 Teilnehmenden gibt zudem Aufschluss über die Sicht der Konsument*innen auf postalische Werbesendungen und deren Einfluss auf Ihr Kaufverhalten.

Erstmals in diesem Jahr erhoben: Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Marketing. Dabei ergibt sich ein klares Bild: Fast drei Viertel der Unternehmen nutzen derzeit keine KI im Marketing und planen auch nicht deren Einsatz. 8 Prozent setzen bereits KI ein und 18 Prozent planen den Einsatz. Hauptziel der Nutzung ist die Effizienzsteigerung (76 Prozent), vor Kostenreduktion (59 Prozent) und Innovationsförderung (56 Prozent).

n fünf Säulen werden die Werbeausgaben von 2019 bis 2023 dargestellt: Nach 42,3 Milliarden Euro 2019 ist das Werbevolumen 2020, im ersten Corona-Jahr, deutlich gesunken auf 39,3 Milliarden Euro. Seitdem ist es kontinuierlich gewachsen und liegt 2023 mit 42,5 Milliarden Euro über dem Niveau von 2019.

Die Netto-Werbeausgaben liegen 2023 erstmals wieder höher als vor der Corona-Krise.

Die Kernergebnisse:

  • 42,5 Milliarden Euro Netto-Werbevolumen: Die Werbeausgaben steigen insgesamt um 2 Prozent.
  • 56 Prozent Marktanteil: Die Dialogmedien legen weiter zu und vergrößern mit 23,6  Milliarden Euro den Abstand zu den Klassischen Medien (44 Prozent Marktanteil).
  • Platz 1 für das Online-Marketing: Online-Marketing inklusive E-Mail-Marketing wächst um 6 Prozent auf 16,9 Milliarden Euro Werbevolumen und bleibt damit Spitzenreiter unter den Werbe-Gattungen.
  • Postalische Werbesendungen erreichen mit einem Volumen von 5,9 Milliarden Euro Platz 4 nach Print-Anzeigen (6,6 Milliarden Euro) und TV-Werbung (6,3 Milliarden Euro).
  • Hohe Aufmerksamkeit: 83 Prozent der Empfänger:innen schauen an sie adressierte Werbesendungen an. Besonders beliebt sind solche mit Coupons oder Gutscheinen.

 

Diese und weitere Ergebnisse des Dialogmarketing-Monitor 2024 erhalten Sie im ausführlichen Report.

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