Häufig gestellte Fragen zum Auslandsversand

Inhalt, Format und Gewicht

Wie groß und schwer dürfen Briefsendungen ins Ausland sein?

Briefsendungen ins Ausland können Sie grundsätzlich bis zu einem Höchstgewicht von 2.000 g versenden. Das Höchstmaß beträgt Länge + Breite + Höhe = 900 mm, bei einer maximalen Länge von 600 mm. Einzelheiten entnehmen Sie bitte den Produktinformationen.

Welche zollrechtlichen Bestimmungen sind beim Versand von Warenmustern ins Ausland zu beachten?

Für Sendungen innerhalb der EU ist die Zollinhaltserklärung CN 22 nicht notwendig. Für Sendungen in andere Länder der Welt ist die Zollinhaltserklärung CN 22 ausgefüllt der Sendung sowie eine Handels- oder Pro-forma-Rechnung beizufügen Für höhere Werte der Muster über 300 SZR = ca. 370,00 € nach dem derzeitigen SZR-Kurs sind Zollinhaltserklärung CN 23 in der von der Bestimmungspostverwaltung vorgeschriebenen Anzahl beizufügen. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

 

Kann man einem Brief ins Ausland ein Warenmuster beilegen?

Generell dürfen Sie einem Brief ein Warenmuster beifügen, solange der Umschlag nicht durch das Warenmuster beschädigt werden kann. Gefährliche oder giftige Stoffe, Insekten oder Mikroorganismen dürfen grundsätzlich nicht per Brief transportiert werden. Weitere Fragen (z.B. bzgl. Ausnahmen von der Regel) beantwortet Ihnen gerne Ihre Geschäftskundenberatung.

Warenpost International

Worin unterscheiden sich die Warenpost International Einzeltarife von den Produkten Großbrief und Maxibrief International?

Die Unterscheidung findet ausschließlich über den Inhalt statt. Die Regelungen in Bezug auf Größe und Gewichte sind genau wie der Preis ohne Sendungsverfolgung identisch.

Sind damit ab dem 1. Januar 2019 Warenversande in Groß- und Maxibriefen oder Brief zum Kilotarif verboten?

Ja, das ist so. Ein Ausschluss von Waren in den genannten Produkten ist in der Neufassung der AGB Brief International 2019 festgehalten

Warum dürfen keine Waren in Briefsendungen versendet werden?

Diese Anpassung basiert auf einer Entscheidung des Weltpostvereins, der die Grundsätze des internationalen Postverkehrs regelt. Nach dieser Entscheidung müssen nun Dokumenten- und Warenversande getrennt werden.

Können alle Kunden das neue Produkt Warenpost International nutzen ?

Das Produkt steht ausschließlich Geschäftskunden ab 5 Sendungen pro Quartal zur Verfügung. Privatkunden nutzen künftig für ihre Warenversande Päckchen oder Paket international.

Wo finde ich weitergehende Informationen zu der Warenpost International?

Weitergehende Informationen und der aktuelle Stand zu Zielländern mit End-to-End Sendungsverfolgung sowie den Shipment Service Providern, die Warenpost International Produkte in ihre Software aufgenommen haben, findet sich unter www.deutschepost.de/warenpost-international.

Ein Großbrief in ein Zielland außerhalb der EU, der derzeit für 3,70 € eingeliefert werden kann, würde dann wie teurer?

Bei der Nutzung von Warenpost International gelten die gleichen Preise wie für Briefe ins Ausland. Privatkunden, die das Päckchen international nutzen, zahlen künftig 16,00 EUR, z.B. für den Versand nach Australien. Damit können die Sendungen bis 2.000 g wiegen.

Kann der Kunde die Warenpost International mit der Zusatzleistung "Einschreiben International" versehen?

Das mit dem Einschreiben vergleichbares Produkt "mit Unterschrift" wird ab dem 01.01.2019 auch bei der Warenpost angeboten. Wir bieten alle Produkte der Warenpost International auch als "Tracked" an. Hierdurch ist in die wesentlichen Destinationen ein End-to-End Tracking sichergestellt.

Werden die Mindestmengen für den Brief International zum Kilotarif reduziert?

Nein, es bleibt bei 500 Sendungen im Monat!

Müssen Kunden Daten an uns liefern, wenn Sie ausschließlich innerhalb der EU versenden?

Für Sendungen untracked innerhalb der EU ist der S10 Barcode nicht erforderlich! Für Warenpost International tracked und Warenpost International mit Unterschrift (inkl. Haftung) benötigen wir die Datenlieferung!

Können Kunden Warenmuster mit dem neuen Produkt als Warenpost versenden?

Ja.

Müssen Bücher in Zukunft auch als Warenpost Int. versendet werden?

Ja, bis 2 kg als Warenpost International, über 2 kg als DHL Paket International.

Warum gibt es bei den Einzeltarifen kein Produkt, das den Maßen und Gewichten von Standard- und Kompaktbrief International entspricht?

Für Sendungen unter 50 g sehen wir derzeit keine ausreichende Nachfrage für die Einführung separater Produkte. Da alle Warenversande international seit 2018 nach dem teuren größten Format bis 2 kg abgerechnet werden, würden auch für leichte Sendungen die Preise nicht günstiger angeboten werden können. Bei großen Sendungsmengen besteht die Möglichkeit zur Individualkalkulation.

Kann der Geschäftskunde das Produkt in der Filiale erwerben?

Nein, die Warenpost International kann in der Filiale nur eingeliefert, aber nicht bezahlt werden. 

Wo kann der Kunde die Sendungen einliefern?

Einlieferungen kleinerer Mengen ist in den Filialen möglich, größere Sendungsmengen werden über die Großannahmestellen eingeliefert.

Sind die Produkte der Warenpost International in den Einlieferungslisten vorhanden?

Die Einlieferungsliste Warenpost International steht unter www.einlieferungslisten.de zur Nutzung bereit.

Ab wann wird der Online-Vertragsabschluss für unsere Kunden möglich sein?

Seit November 2018 steht der Online-Vertragsabschluss über den Shop der Deutschen Post zur Verfügung.

Wird die USt. auch bei den Einzeltarifen zzgl. erhoben?

Umsatzsteuer fällt auch bei den Einzeltarifen an, da es sich um ein reines Geschäftskundenprodukt handelt.

Welcher Wert ist auf der Internetmarke bei Einzeltarif abgebildet (netto/brutto)?

Auf der Internetmarkte ist auf Kundenwunsch bei allen Destinationen nur noch P.P. (Postage Paid) angegeben.

Die Sendungen müssen zu Prüfzwecken einsehbar sein.  Was bedeutet das? Offener Versand?

Kunden müssen nicht "offen" versanden. Sie erteilen aber mit dem Passus die Erlaubnis, dass die DPAG seine Sendung für Prüfzwecke öffnen kann/darf.

Welche Preisvorteile hat der Kunde?

Die Preise der Produkte ohne Sendungsverfolgung entsprechen denen der Briefprodukte. Für die Produkte mit Sendungsverfolgung "Warenpost International Tracked" sind die Kosten pro Sendung um 0,25 € niedriger im Vergleich zu Briefprodukten mit der Zusatzleistung Einschreiben International.

Sind die Wettbewerber am Markt ebenfalls an die Vorgaben des Weltpostvertrages gebunden?

Soweit es sich um Wettbewerber handelt, die internationale Sendungen auf Basis des Weltpostvertrages ableiten (wie Spring, Asendia, Austria Post International), sind diese ebenfalls an die Vorgaben gebunden. Wie bei den Gesellschaften mit den Vorgaben umgegangen wird, ist uns derzeit nicht bekannt.

Wettbewerber, die auf ein eigenes internationales Netz zurückgreifen können (wie GLS, UPS, DPD) sind an diese Vorgaben innerhalb ihres Netzes nicht gebunden.

Warum muss der Kunde jetzt Daten bekannt geben und ist der Datenschutz sichergestellt?

Die Einhaltung der nationalen und internationalen Datenschutzbestimmungen haben bei der Deutschen Post höchste Priorität. Die Weitergabe der Daten erfolgt über gesicherte Verbindungen und ausschließlich zu operativen Zwecken sowie aus zoll- und sicherheitsrechtlichen Gründen.

Muss der Kunde in Zukunft, wenn er die Internetmarke herunter lädt, Angaben zum Sendungsinhalt machen?

Ja, wenn er damit zollpflichtige Waren ins Ausland versenden möchte.

Ist das Harmonised Label eine Erfindung der Deutschen Post?

Nein, dieses Label ist eine Forderung aus dem Interconnect Abkommen und soll eine Erkennbarkeit und einheitliche Behandlung in der gesamten Prozesskette im In- und Ausland sicherstellen.

Sendungen richtig kennzeichnen, adressieren und frankieren

Was ist bei der Adressierung von Briefen ins Ausland zu beachten?

Beispiel:

Mr. B. Smith
GPO Box 17788 Q
MELBOURNE VIC 3001
AUSTRALIEN

Wie Sie Ihre Sendungen ins Ausland korrekt adressieren finden Sie auf unserer Sonderseite Brief beschriften ins Ausland oder für alle Frankierarten in der Handlingbroschüre.

Wann ist eine Luftpostkennzeichnung nötig?

Wenn Sie Ihren Brief per Luftpost versenden möchten, ist ein entsprechender Vermerk deutlich handschriftlich oder gedruckt auf der Sendung anzubringen oder, besser noch, der blaue Priorityaufkleber zu verwenden. Nur so stellen Sie sicher, dass Ihre Sendungen auch im Ausland "prioritaire", d.h. auf dem schnellsten Weg befördert werden. Wenn Sie Ihren Brief mit der langsameren Beförderungsart Land- oder Seeweg versenden möchten (nur möglich bei DIALOGPOST INTERNATIONAL und PRESSE UND BUCH INTERNATIONAL), verwenden Sie bitte keinen Priorityaufkleber.

Ist der blaue Priorityaufkleber für Sendungen innerhalb Europas wirklich erforderlich?

Ja, denn nur so stellen Sie sicher, dass Ihre Sendungen auch im Ausland "prioritaire", d.h. auf dem schnellsten Weg befördert werden. Alternativ können sie die entsprechenden Vermerke "Priority/Prioritaire/Luftpost" auch deutlich lesbar handschriftlich oder gedruckt auf der Sendung anbringen.

Müssen Länderkürzel in der Empfängeranschrift verwendet werden?

Seit dem 1. September 1999 wurden die Länderkürzel in der Empfängeranschrift offiziell abgeschafft. Sie dürfen in der Empfängeranschrift nicht mehr verwendet werden, da dies bei der automatischen Anschriftenerkennung der weltweit unterschiedlichen Ländecodes häufig zu Problemen bei der Briefzustellung geführt hat.

Mehr über Länderkürzel

Kann ich die Internetmarke für meine Briefsendungen International nutzen?

Die Internetmarke bietet Ihnen eine bequeme Frankiermöglichkeit für alle Postkarten, Standard-, Kompakt-, Groß und Maxibriefe sowie Presseprodukte und Büchersendungen. Außerdem können Sie die Zusatzleistung Einschreiben International hinzubuchen.

Sendungsverfolgung

Welche Möglichkeiten der Sendungsverfolgung gibt es für Briefsendungen International?

Die Sendungsverfolgung (track and trace) für Briefsendungen International benötigt immer einen Sendungscode (Identnummer). Daher bietet die Zusatzleistung Einschreiben International grundsätzlich die Möglichkeit zur Sendungsverfolgung.

Jede Erfassung in unserem Produktionsbetrieb wird "Event" genannt. Generell stellen wir diese Event-Informationen für die Sendungsannahme und für die Bearbeitung in unserem internationalen Postzentrum (Fertigung der Übergabe an ausländische Postgesellschaften) bereit.

Die meisten ausländischen Postgesellschaften (Bestimmungsland) stellen uns auch ihren Erfassungsevent bei der Eingangsbearbeitung zur Information unserer Kunden bereit. Viele (und insbesondere die für den deutschen Export wichtigsten) Postgesellschaften stellen weitere Events zur Verfügung, so z.B. Zollbearbeitung (dies kann übrigens auch zu Laufzeitverzögerungen führen) und schließlich Events für Zustellversuche (bspw. Benachrichtigung, wenn Empfänger nicht angetroffen wurde) und Zustellung (Aushändigung der Sendung).

Sofern uns die Postgesellschaften ihre inländischen Events nicht zur Verfügung stellen, ist es dennoch häufig möglich die Sendung auf der jeweiligen Internetseite der Bestimmungspost zu verfolgen. Hinweise dazu finden Sie auf unserer Homepage bei den Informationen zu einzelnen Ländern.

Große Mengen frankieren und einliefern

Welche Freimachungsarten gibt es für Briefsendungen ins Ausland?

Mit der Freimachungsart wählen Sie die für Ihre Zwecke geeignete Bezahlung Ihrer internationalen Briefsendungen. Grundsätzlich können Sie die folgenden Möglichkeiten nutzen:

  • Postwertzeichen
  • Freistempelung mit Ihrer zugelassenen Freistempelmaschine
  • gedruckter Freimachungsvermerk nach den Vorgabemustern der Deutschen Post
  • DV-Freimachung – für diese Option ist eine besondere Vereinbarung mit der Deutschen Post erforderlich
  • Frankierservice – ausgeschlossen bleiben hier jedoch Brief- und Dialogpostsendungen im Maxi-Format sowie alle Zusatzleistungen international.
  • Plusbrief
  • Internetmarke
Welche Briefsendungen International sind mit einer Einlieferungsliste einzuliefern?

Für folgende Produkte ist eine Einlieferungsliste erforderlich:

  • Briefe International zum Kilotarif (nur mit besonderer Vereinbarung mit der Deutschen Post möglich)
  • Dialogpost International / VarioPlus International
  • Presse und Buch International (inkl. M-Beutel)
  • Unter Downloads finden Sie die jeweiligen Einlieferungslisten zum Herunterladen.

Informationen zur Umsatzsteuer

Welche Produkte sind umsatzsteuerpflichtig?

Die nachstehenden Produkte unterliegen seit dem 01.01.2012 der gesetzlichen Umsatzsteuer für den weltweiten Versand. Die Produkte Presse, Buch International, M-Beutel und Warenpost International unterliegen nur dann der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern die Zustellung innerhalb der Europäischen Union (EU) erfolgt.

  • Brief International zum Kilotarif
  • Warenpost International
  • Presse und Buch International zum Kilotarif
  • M-Beutel
  • Dialogpost / VarioPlus International
  • Nachnahme International
Wie frankiere ich meine Sendungen ins Ausland – brutto oder netto?

Alle Sendungen werden wie bisher zum Nettobetrag frankiert, auch umsatzsteuerpflichtige Sendungen. Bei umsatzsteuerpflichtigen Sendungen erfolgt die Berechnung der Umsatzsteuer über die Rechnungsstellung.

Informationen zu SEPA

Informationen zu SEPA (Single Euro Payments Area)

SEPA verfolgt das Ziel einer Vereinheitlichung der Zahlungsverkehre in Europa auf nationaler sowie internationaler Ebene ab 01.02.2014. Nähere Informationen zu Maßnahmen der Deutschen Post DHL finden Sie unter folgendem Link SEPA-Informationen

Informationen zum Wertversand

Welche Sendungen kann ich mit Wert International versenden?

Sie können Briefe zum Einzeltarif (Standard, Kompakt, Groß und Maxi) + Einschreiben mit der Zusatzleistung Wertbrief International versenden. Für den Versand mit Briefen zum Kilotarif nehmen Sie bitte Kontakt zu Ihrem Kundenbetreuer auf.

Wie muss ein internationaler Brief mit Wert frankiert werden?

Die Sendung darf nur in Höhe des Preises für das von Ihnen gewählte Basisbriefprodukt (bspw. Großbrief 3,70 €, Stand 01.01.2016) und des Entgeltes für Einschreiben International (2,50 €, Stand 01.01.2016) frankiert werden. Das Entgelt für Wert International (je 2,00 € je angefangene 100,00 € Haftung, Stand 01.01.2016) zahlen Sie erst bei der Einlieferung der Sendung in einer unserer Filialen.

Wie muss ein internationaler Brief mit Wert verpackt werden?

Bitte achten Sie darauf, dass aus der äußeren Erscheinung der Sendung nicht auf deren Wert geschlossen werden kann. Verzichten Sie daher bitte auf eine Versiegelung oder Kennzeichnung der Sendung als Wert (z.B. keine Wertangabe auf dem Umschlag!).

Muss auf der Wertsendung eine Zollinhaltserklärung angebracht werden, obwohl hieraus der Inhalt und Wert der Sendung ersichtlich ist?

Auch Wertsendungen unterliegen den für den Versand von zollpflichtigen Gegenständen geltenden Zollbestimmungen. Daher gelten auch für den Brief mit der Zusatzleistung Wert die für alle Briefsendungen geltenden Bestimmungen zur Anbringung einer Zollinhaltserklärung.

Die Zollinhaltserklärung für den Versand mit einem Warenwert über 300 SZR (www.deutschepost.de/brief-international/zoll) legen Sie gefaltet in eine selbstklebende Folientasche (o. ä.) ein und befestigen diese an der Sendung.

Darf in Briefen in das Ausland Bargeld versandt werden?

Bargeld darf mit keinem internationalen Briefprodukt der Deutschen Post verschickt werden, auch nicht mit der Zusatzleistung Wert International.

Wie hoch ist die Wertobergrenze?

Die Wertobergrenze geht aus den Valorenklassen hervor:

Grundsätzlich liegt die Wertobergrenze bei einem tatsächlichen Wert des Sendungsinhalts von 5.000,00 € pro Brief (Valorenklasse I).
Bestimmte Wertgegenstände dürfen nur mit einem tatsächlichen Wert bis 500,00 € pro Brief versandt werden (Valorenklasse II), u. a.  bank- und geldwerte Papiere, für die im Schadensfall keine Sperrung sowie kein Aufgebots- und Ersatzverfahren durchgeführt werden kann und die leicht auf Dritte übertragbar sind, s. hierzu die Aufstellung in der Broschüre „Internationaler Briefversand: Wichtige Informationen für Gestaltung und Einlieferung“ (Handlingsbroschüre Brief Export), die Sie hier herunterladen können.

Was kostet die Zusatzleistung Wert International?

Zusätzlich zum Preis für das gewählte Briefprodukt und dem Aufpreis für Einschreiben International (2,50 €) nochmals 2,00 € je 100,00 € des gewünschten Haftungsbetrages, dem tatsächlichen Wert des Sendungsinhalts entsprechend. Preise Stand 01.01.2016.

Was wird erstattet?

Für die Sendung wird bei Verlust, Beraubung und Beschädigung auf dem Beförderungsweg gehaftet. Erstattet wird der tatsächlich nachgewiesene unmittelbare Schaden (Wiederbeschaffungs- oder Herstellungskosten; keine Erstattung mittelbarer Kosten, wie z.B. Porto-, Telefon- und Fahrtkosten, Lohn- und Gewinnausfall), maximal bis zum gewählten Haftungsbetrag.

Hinweis: Die Deutsche Post haftet gemäß AGB Brief International Abschnitt 7 Abs. 1 für bedingungsgerecht eingelieferte Sendungen. Daher entfällt die Haftung, wenn Sie einen Gegenstand, der in Valorenklasse II eingeordnet ist, mit einem tatsächlichen Wert über 500,00 € versenden. Das Gleiche gilt generell beim Versand von Bargeld.

Wie kann der Schadensersatz geltend gemacht werden?

Zur Geltendmachung des Ersatzanspruchs ist die Erteilung eines Nachforschungsauftrages unter www.deutschepost.de/briefstatus erforderlich. Ersatz wird bei negativem Nachforschungsergebnis geleistet.

In welche Länder kann mit der Zusatzleistung Wert International versandt werden?

Der Versand ist grundsätzlich weltweit möglich. Einzige Ausnahme gilt derzeit für Somalia.

Kann die Wertsendung mit anderen Zusatzleistungen kombiniert werden?

Die Zusatzleistung Wertbrief International enthält bereits das Einschreiben International. Weitere Optionen sind: Nachnahme International (nicht in alle Länder), Rückschein International und Eigenhändig International (nicht in alle Länder, teilweise nur in Kombination mit Rückschein).  

Wie kann ich Sendungen mit der Zusatzleistung Wert International verfolgen?

Anhand der Sendungsnummer auf Ihrer Einlieferungsquittung kann die Sendung unter www.deutschepost.de/briefstatus verfolgt werden.

Auslagepauschale – zollrechtliche Bestimmungen

Was ist die Auslagepauschale?

Sendungen aus Nicht-EU Ländern müssen aufgrund zollrechtlicher Bestimmungen verzollt werden. Abhängig von Inhalt, Warenwert und zollrechtlichen Freigrenzen werden vom Zoll Einfuhrumsatzsteuer und ggf. Zollgebühren erhoben. Diese werden bei Einfuhr sofort fällig.  
Die Deutsche Post geht dann für ihre Kunden hier in Vorauslage, übernimmt diese Gebühren und zieht sie bei der Zustellung bzw. Ausgabe in der Filiale wieder ein.

Dieser aufwendige Prozess war – entgegen der Praxis anderer Logistikdienstleister – bislang unentgeltlich für Kunden der Deutschen Post. Mit der Auslagepauschale führt die Deutsche Post für diese Dienstleistung nun ebenfalls ein Serviceentgelt in Höhe von 6,00 € inkl. MwSt. ein.

Welche Sendungen sind von der Auslagepauschale betroffen?

Sendungen aus Nicht-EU Ländern, die Waren enthalten und für die der Zoll Gebühren erhebt. Das können Briefe, Päckchen oder Pakete sein. Die Art des Empfängers (privat oder gewerblich) spielt für die Berechnung der Auslagepauschale keine Rolle.

Wie erfolgt die Bezahlung der Auslagepauschale?

Die Auslagepauschale wird zusammen mit den gewöhnlichen Zollgebühren (Zölle und Einfuhrumsatzsteuer) entweder im Rahmen der Zustellung oder (bei benachrichtigten Sendungen) in der Filiale vom Empfänger eingezogen.

Fällt die Auslagepauschale auch im Rahmen der so genannten Nachträglichen Postverzollung an?

Ja, wenn ein Kunde eine Nachträgliche Postverzollung beauftragt, wird die Auslagepauschale ebenfalls berechnet, sofern Zollgebühren für die verzollte Sendung anfallen.

Verlangen andere Postunternehmen und Logistikdienstleister auch eine Auslagepauschale?

Ja, diese wird oft pauschal als „customs fee“ bezeichnet. Weltweit verlangen die meisten Postunternehmen ein derartiges Entgelt für die Verzollung und die Kapitalbereitstellung (Vorauslage) bereits seit Jahren.

Wie hoch ist die Gebühr („customs fee“) bei anderen Postunternehmen und Logistikdienstleistern?

In der Regel deutlich teurer als die Auslagepauschale der Deutschen Post. Innerhalb der EU liegt der Betrag vielfach weit über 10,00 €.

Welche Ausnahmen gibt es?

Die Auslagepauschale fällt nicht an für:

  • Sendungen, die an ein Binnenzollamt weitergeleitet und dort vom Kunden direkt verzollt werden.
  • Sendungen, für die durch besondere Vereinbarungen zwischen Postgesellschaften (z.B. im Rahmen des so genannten EPG-Vertrages) Zusatzentgelte ausgeschlossen sind.
  • Sendungen, für die der Empfänger vorab die Zollgebühren (Zoll und / oder Einfuhrumsatzsteuer) beim Kauf bezahlt hat oder dies vom Versender übernommen wird.

Der Regelfall ist, dass die Auslagepauschale anfällt.

 

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