Häufig gestellte Fragen zum Auslandsversand

Inhalt, Format und Gewicht

Wie groß und schwer dürfen Brief und Warenpost International Sendungen sein?

Briefsendungen ins Ausland können Sie grundsätzlich bis zu einem Höchstgewicht von 2.000 g versenden. Das Höchstmaß beträgt Länge + Breite + Höhe = 900 mm, bei einer maximalen Länge von 600 mm. Einzelheiten entnehmen Sie bitte den Produktinformationen.

Kann man einem Brief ins Ausland ein Warenmuster beilegen?

In Briefen können nur schriftliche Kommunikation und Dokumente ins Ausland versandt werden

Für den Versand von Waren nutzen Sie unser Produkt Warenpost International.

Welche Inhalte dürfen in einem Brief International versendet werden?

Mit BRIEF INTERNATIONAL können Sie Dokumente bis zu 2 kg versenden. Dokumente sind schriftliche, gezeichnete, gedruckte oder digitale Mitteilungen und Informationen, z.B. Verträge, persönliche Mitteilungen oder Rechnungen. Die Sendungen dürfen keinerlei Waren enthalten. So gelten zum Beispiel auch folgende Inhalte als Dokumente: Digitale Medien (USB-Speicher, CD und DVD) mit Mitteilungen und Informationen; Broschüren, Kataloge und Flyer.

Sendungen, die beim Versand in das Non-EU-Ausland mit Zollinhaltserklärung mit einem ausgewiesenen Warenwert versehen sind, gelten nicht als Dokumente.

Warenpost International

Worin unterscheiden sich die Warenpost International Einzeltarife von den Produkten Großbrief und Maxibrief International?

Die Unterscheidung findet ausschließlich über den Inhalt statt. Die Regelungen in Bezug auf Größe und Gewichte sind genau wie der Preis ohne Sendungsverfolgung identisch.

Sind damit ab dem 1. Januar 2019 Warenversande in Briefen oder Brief zum Kilotarif unzulässig?

Ja, das ist so. Ein Ausschluss von Waren in den genannten Produkten ist in der Neufassung der AGB Brief International 2019 festgehalten.

Warum dürfen keine Waren in Briefsendungen versendet werden?

Diese Anpassung basiert auf einer Entscheidung des Weltpostvereins, der die Grundsätze des internationalen Postverkehrs regelt. Nach dieser Entscheidung müssen nun Dokumenten- und Warenversande getrennt werden.

Welche Inhalte können noch in Briefen International versendet werden?

In Briefen International können nur Dokumente verschickt werden. Dokumente sind schriftliche, gezeichnete, gedruckte oder digitale Mitteilungen und Informationen. Die Sendungen dürfen keinerlei Waren enthalten. So gelten zum Beispiel auch folgende Inhalte als Dokumente: Digitale Medien (USB-Speicher, CD und DVD) mit Mitteilungen und Informationen; Broschüren, Kataloge und Flyer.

Sendungen, die beim Versand in das Non-EU-Ausland mit Zollinhaltserklärung mit einem ausgewiesenen Warenwert versehen sind, gelten nicht als Dokumente.

Welche Inhalte können mit der Warenpost International verschickt werden?

Mit Warenpost International können Sie Waren bis 2 kg versenden, die für den internationalen Briefversand zugelassen sind. Die Sendungen dürfen nur schriftliche adressierte Mitteilungen enthalten, die in einem direkten Zusammenhang mit der Ware stehen (z.B. Rechnungen).

Können alle Kunden das neue Produkt Warenpost International nutzen ?

Das Produkt steht ausschließlich Geschäftskunden ab 5 Sendungen pro Quartal zur Verfügung. Privatkunden nutzen künftig für ihre Warenversande Päckchen oder Paket international.

Wo finde ich weitergehende Informationen zu der Warenpost International?

Weitergehende Informationen finden Sie unter www.deutschepost.de/warenpost-international.

Ein Großbrief in ein Zielland außerhalb der EU, der derzeit für 3,70 € eingeliefert werden kann, würde dann wie teurer?

Bei der Nutzung von Warenpost International gelten die gleichen Preise wie für Briefe ins Ausland. Privatkunden, die das Päckchen international nutzen, zahlen künftig 16,00 EUR, z.B. für den Versand nach Australien. Damit können die Sendungen bis 2.000 g wiegen.

Warum tragen Warenpost Untracked einen Barcode (beginnend mit U)?

Im Wesentlichen dient dieser Barcode der Verknüpfung mit den übermittelten Daten zur Zollinhaltserklärung. Teilweise kann darüber auch die Produktion im Zielland gesteuert werden. Der Barcode wird nicht für Track and Trace (Sendungsverfolgung) genutzt.

Welche verschiedenen Barcodes werden verwendet?

Alle Barcodes im internationalen Briefversand basieren auf dem Standard S 10 der UPU (Weltpostverein). Für Warenpost International werden die Sendungsindikatoren beginnend mit L, R oder U verwendet, bspw. LB 996 540 097 DE, vgl. Spezifikation Standardlabel.

Sendungen mit Barcode L (Warenpost International Tracked) sind grundsätzlich verfolgbar, mit Barcode R (Warenpost International mit Unterschrift) wird die Sendung dem Empfänger oder Empfangsberechtigten gegen Unterschrift ausgeliefert, jedoch ist kein Auslieferungsbeleg online verfügbar.

Kann der Kunde die Warenpost International mit der Zusatzleistung "Einschreiben International" versehen?

Seit dem 01.01.2019 wird das mit dem Einschreiben vergleichbare Produkt "Warenpost International mit Unterschrift" angeboten. Die Auslieferung erfolgt gegen Unterschrift des Empfängers oder eines Empfangsberechtigten.

Welche Leistungen beinhaltet die Warenpost International Tracked?

Für Ihre Einlieferung Warenpost International Tracked in größerer Stückzahl nutzen Sie bitte den Einlieferungsbeleg. Achten Sie bitte darauf, dass die zusammenhängenden Nummernkreise mit erstem und letztem Barcode versehen sind. Bei Unterbrechung eines Nummernkreises beginnen Sie bitte eine weitere von-bis Eintragung.

Ihre Sendungen erhalten dann eine Einlieferungsbestätigung und im folgenden Verlauf die Leseereignisse (Trackevents) aus unserer Produktion bzw. beim Eingang im Zielland. Eine Sendungsverfolgung bis zum Empfänger dürfen sie bei den Ländern mit Haftung erwarten, eine vollständige Sendungsverfolgung kann jedoch nicht unter allen Umständen gewährleistet werden. Die Zustellung erfolgt grundsätzlich ohne Unterschrift des Empfängers.

Besteht eine Haftung?

Für Warenpost International Tracked in bestimmte Länder gewähren wir Haftung bis max. 20,00 € des nachgewiesenen Schadens. Bis zu einer Gesamthöhe von 20,00 € werden Warenwert und Porto erstattet. Die aktuelle Länderliste für Tracked mit Haftung finden sie hier. Die Liste wird Zug um Zug ergänzt. Bei Nutzung der Warenpost International mit Unterschrift gewähren wir Haftung bis max. 30,00 SZR (Sonderziehungsrecht des internationalen Währungsfonds) des nachgewiesenen Schadens. Die Warenpost mit Unterschrift kann darüber hinaus bei der Einlieferung am Schalter höher versichert werden, vgl. Wert International.

Werden die Mindestmengen für den Brief International zum Kilotarif reduziert?

Nein, es bleibt bei 500 Sendungen im Monat!

Müssen Kunden Daten an uns liefern, wenn Sie ausschließlich innerhalb der EU versenden?

Für Sendungen untracked innerhalb der EU ist der S10 Barcode nicht erforderlich! Für Warenpost International tracked und Warenpost International mit Unterschrift (inkl. Haftung) benötigen wir die Datenlieferung!

Können Kunden Warenmuster mit dem neuen Produkt als Warenpost versenden?

Ja.

Müssen Bücher in Zukunft auch als Warenpost Int. versendet werden?

Ja, bis 2 kg als Warenpost International, über 2 kg als DHL Paket International.

Warum gibt es bei den Einzeltarifen kein Produkt, das den Maßen und Gewichten von Standard- und Kompaktbrief International entspricht?

Für Sendungen unter 50 g sehen wir derzeit keine ausreichende Nachfrage für die Einführung separater Produkte. Da alle Warenversande international seit 2018 nach dem teuren größten Format bis 2 kg abgerechnet werden, würden auch für leichte Sendungen die Preise nicht günstiger angeboten werden können. Bei großen Sendungsmengen besteht die Möglichkeit zur Individualkalkulation.

Kann der Geschäftskunde das Produkt in der Filiale erwerben?

Nein, die Warenpost International kann in der Filiale nur eingeliefert, aber nicht bezahlt werden. 

Wo kann der Kunde die Sendungen einliefern?

Sie können ihre Sendungen wie gewohnt in den Filialen und Großannahmestellen einliefern. Die Einlieferung von Warenpost International zum Kilotarif erfolgt mit Einlieferungsliste. Die Einlieferungsliste können sie unter einlieferungslisten.de downloaden.

Sind die Produkte der Warenpost International in den Einlieferungslisten vorhanden?

Die Einlieferungsliste Warenpost International steht unter www.einlieferungslisten.de zur Nutzung bereit.

Wo finde ich die Einlieferungsliste für die "Warenpost International zum Kilotarif"?

Die Einlieferungsliste Warenpost International steht unter www.einlieferungslisten.de bereit.

Ist ein Vertrag erforderlich?

Für die Nutzung von Warenpost International XS, S, M oder L zum Einzeltarif benötigen Sie lediglich eine Registrierung als Geschäftskunde im Shop der Deutschen Post. Dies können Sie dort im Login-Bereich vornehmen. Mit der Registrierung und Nutzung von Warenpost International zum Einzeltarif verpflichten Sie sich automatisch, eine Mindestmenge von 5 Sendungen pro Quartal zu versenden. Die Frankierung erfolgt im Shop ausschließlich über die Internetmarke. Weitere Informationen zur Warenpost zum Einzeltarif finden Sie unter Warenpost International.

Für die Einlieferung von Warenpost International zum Kilotarif mit einer Mindestmenge von 500 Sendungen pro Quartal ist ein gesonderter Vertrag mit der Deutschen Post erforderlich. Weitere Informationen zum Kilotarif finden Sie hier.

Den Vertrag können Sie bequem online abschließen.

Ab wann wird der Online-Vertragsabschluss für unsere Kunden möglich sein?

Seit November 2018 steht der Online-Vertragsabschluss über den Shop der Deutschen Post zur Verfügung.

Wird die USt. auch bei den Einzeltarifen zzgl. erhoben?

Umsatzsteuer fällt auch bei den Einzeltarifen an, da es sich um ein reines Geschäftskundenprodukt handelt.

Welcher Wert ist auf der Internetmarke bei Einzeltarif abgebildet (netto/brutto)?

Auf der Internetmarkte ist auf Kundenwunsch bei allen Destinationen nur noch P.P. (Postage Paid) angegeben.

Die Sendungen müssen zu Prüfzwecken einsehbar sein.  Was bedeutet das? Offener Versand?

Kunden müssen nicht "offen" versanden. Sie erteilen aber mit dem Passus die Erlaubnis, dass die DPAG seine Sendung für Prüfzwecke öffnen kann/darf.

Welche Preisvorteile hat der Kunde?

Die Preise der Produkte ohne Sendungsverfolgung entsprechen denen der Briefprodukte. Für die Produkte mit Sendungsverfolgung "Warenpost International Tracked" sind die Kosten pro Sendung um 0,25 € niedriger im Vergleich zu Briefprodukten mit der Zusatzleistung Einschreiben International.

Sind die Wettbewerber am Markt ebenfalls an die Vorgaben des Weltpostvertrages gebunden?

Soweit es sich um Wettbewerber handelt, die internationale Sendungen auf Basis des Weltpostvertrages ableiten (wie Spring, Asendia, Austria Post International), sind diese ebenfalls an die Vorgaben gebunden. Wie bei den Gesellschaften mit den Vorgaben umgegangen wird, ist uns derzeit nicht bekannt.

Wettbewerber, die auf ein eigenes internationales Netz zurückgreifen können (wie GLS, UPS, DPD) sind an diese Vorgaben innerhalb ihres Netzes nicht gebunden.

Warum muss der Kunde jetzt Daten bekannt geben und ist der Datenschutz sichergestellt?

Die Einhaltung der nationalen und internationalen Datenschutzbestimmungen haben bei der Deutschen Post höchste Priorität. Die Weitergabe der Daten erfolgt über gesicherte Verbindungen und ausschließlich zu operativen Zwecken sowie aus zoll- und sicherheitsrechtlichen Gründen.

Wie kann der Kunde die Warenpost International nutzen?

Die Produkte Warenpost International werden sukzessive auf verschiedenen elektronischen Plattformen angeboten. Neben dem Shop der Deutschen Post sind dies die Direktanbindung an das Auftragsmanagement der Deutschen Post (AM.exchange) sowie die Aufnahme der Produkte in verschiedene Versand- und Logistiksoftwareprodukte von Drittanbietern. Der Kauf von Warenpost International in der Filiale ist nicht möglich. Sie können Ihre Sendungen aber in den Filialen einliefern.

Welche Daten müssen bereitgestellt werden?

Für die Nutzung der "Tracked" Produkte sowie für den Versand von Warenpost International in Länder außerhalb der EU ist die Bereitstellung von Daten erforderlich. Für "Tracked" Produkte sind dies Name und Anschrift sowie optional Telefonnummer und/oder E-Mail sowohl des Versender als auch des Empfängers; mindestens die Angabe der Empfängeremail wird dringend empfohlen. Für Versande in Länder außerhalb der EU sind für eine störungsfreie Zollabwicklung zusätzlich Informationen zum Inhalt der einzelnen Sendung notwendig. Diese entsprechen den Informationen der CN22 und CN23 Formulare zur postalischen Verzollung. Eine genaue Beschreibung der Daten findet sich in den Dokumentationen der unter "Verfügbarkeit" genannten Schnittstellen.

Muss der Kunde in Zukunft, wenn er die Internetmarke herunter lädt, Angaben zum Sendungsinhalt machen?

Ja, wenn er damit zollpflichtige Waren ins Ausland versenden möchte.

Ist das Harmonised Label eine Erfindung der Deutschen Post?

Nein, dieses Label ist eine Forderung aus dem Interconnect Abkommen und soll eine Erkennbarkeit und einheitliche Behandlung in der gesamten Prozesskette im In- und Ausland sicherstellen.

Warum wurde ein einheitliches Label entwickelt?

In Zusammenarbeit mit internationalen Gremien und vielen Postgesellschaften wurde eine Harmonisierung des Layouts der Label für internationale Warenversande erreicht. Durch Nutzung dieses Labellayouts tragen sie zu verlässlichen Laufzeiten und vollständiger Erfassung der Trackevents bei. Detaillierte Informationen und die Spezifikationen zum Standardlabel finden Sie im Handbuch. Bei Nutzung des Shops der Deutschen Post und der Drittsoftware steht das Label ebenfalls zur Verfügung.

Sendungen richtig kennzeichnen, adressieren und frankieren

Was ist bei der Adressierung von Briefen ins Ausland zu beachten?

Beispiel:

Mr. B. Smith
GPO Box 17788 Q
MELBOURNE VIC 3001
AUSTRALIEN

Wie Sie Ihre Sendungen ins Ausland korrekt adressieren finden Sie auf unserer Sonderseite Brief beschriften ins Ausland oder für alle Frankierarten in der Handlingbroschüre.

Wann ist eine Luftpostkennzeichnung nötig?

Wenn Sie Ihren Brief per Luftpost versenden möchten, ist ein entsprechender Vermerk deutlich handschriftlich oder gedruckt auf der Sendung anzubringen oder, besser noch, der blaue Priorityaufkleber zu verwenden. Nur so stellen Sie sicher, dass Ihre Sendungen auch im Ausland "prioritaire", d.h. auf dem schnellsten Weg befördert werden. Wenn Sie Ihren Brief mit der langsameren Beförderungsart Land- oder Seeweg versenden möchten (nur möglich bei DIALOGPOST INTERNATIONAL und PRESSE INTERNATIONAL), verwenden Sie bitte keinen Priorityaufkleber.

Ist der blaue Priorityaufkleber für Sendungen innerhalb Europas wirklich erforderlich?

Ja, denn nur so stellen Sie sicher, dass Ihre Sendungen auch im Ausland "prioritaire", d.h. auf dem schnellsten Weg befördert werden. Alternativ können sie die entsprechenden Vermerke "Priority/Prioritaire/Luftpost" auch deutlich lesbar handschriftlich oder gedruckt auf der Sendung anbringen.

Müssen Länderkürzel in der Empfängeranschrift verwendet werden?

Seit dem 1. September 1999 wurden die Länderkürzel in der Empfängeranschrift offiziell abgeschafft. Sie dürfen in der Empfängeranschrift nicht mehr verwendet werden, da dies bei der automatischen Anschriftenerkennung der weltweit unterschiedlichen Ländecodes häufig zu Problemen bei der Briefzustellung geführt hat.

Mehr über Länderkürzel

Kann ich die Internetmarke für meine Briefsendungen International nutzen?

Die Internetmarke bietet Ihnen eine bequeme Frankiermöglichkeit für alle Postkarten, Standard-, Kompakt-, Groß und Maxibriefe sowie Presse International. Außerdem können Sie die Zusatzleistung Einschreiben International hinzubuchen.

Sendungsverfolgung

Welche Möglichkeiten der Sendungsverfolgung gibt es für Briefsendungen International?

Die Sendungsverfolgung (track and trace) für Briefsendungen International benötigt immer einen Sendungscode (Identnummer). Daher bietet die Zusatzleistung Einschreiben International grundsätzlich die Möglichkeit zur Sendungsverfolgung.

Jede Erfassung in unserem Produktionsbetrieb wird "Event" genannt. Generell stellen wir diese Event-Informationen für die Sendungsannahme und für die Bearbeitung in unserem internationalen Postzentrum (Fertigung der Übergabe an ausländische Postgesellschaften) bereit.

Die meisten ausländischen Postgesellschaften (Bestimmungsland) stellen uns auch ihren Erfassungsevent bei der Eingangsbearbeitung zur Information unserer Kunden bereit. Viele (und insbesondere die für den deutschen Export wichtigsten) Postgesellschaften stellen weitere Events zur Verfügung, so z.B. Zollbearbeitung (dies kann übrigens auch zu Laufzeitverzögerungen führen) und schließlich Events für Zustellversuche (bspw. Benachrichtigung, wenn Empfänger nicht angetroffen wurde) und Zustellung (Aushändigung der Sendung).

Sofern uns die Postgesellschaften ihre inländischen Events nicht zur Verfügung stellen, ist es dennoch häufig möglich die Sendung auf der jeweiligen Internetseite der Bestimmungspost zu verfolgen. Hinweise dazu finden Sie auf unserer Homepage bei den Informationen zu einzelnen Ländern.

Große Mengen frankieren und einliefern

Welche Freimachungsarten gibt es für Briefsendungen ins Ausland?

Mit der Freimachungsart wählen Sie die für Ihre Zwecke geeignete Bezahlung Ihrer internationalen Briefsendungen. Grundsätzlich können Sie die folgenden Möglichkeiten nutzen:

  • Postwertzeichen
  • Freistempelung mit Ihrer zugelassenen Freistempelmaschine
  • gedruckter Freimachungsvermerk nach den Vorgabemustern der Deutschen Post
  • DV-Freimachung – für diese Option ist eine besondere Vereinbarung mit der Deutschen Post erforderlich
  • Frankierservice – ausgeschlossen bleiben hier jedoch Brief- und Dialogpostsendungen im Maxi-Format sowie alle Zusatzleistungen international.
  • Plusbrief
  • Internetmarke
Welche Briefsendungen International sind mit einer Einlieferungsliste einzuliefern?

Für folgende Produkte ist eine Einlieferungsliste erforderlich:

  • Briefe International zum Kilotarif (nur mit besonderer Vereinbarung mit der Deutschen Post möglich)
  • Warenpost International zum Kilotarif (nur mit besonderer Vereinbarung mit der Deutschen Post möglich)
  • Dialogpost International / VarioPlus International
  • Presse International (inkl. M-Beutel)
  • Unter Downloads finden Sie die jeweiligen Einlieferungslisten zum Herunterladen.

Informationen zur Umsatzsteuer

Welche Produkte sind umsatzsteuerpflichtig?

Die nachstehenden Produkte unterliegen seit dem 01.01.2012 der gesetzlichen Umsatzsteuer für den weltweiten Versand. Die Produkte Presse, M-Beutel und Warenpost International unterliegen nur dann der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern die Zustellung innerhalb der Europäischen Union (EU) erfolgt.

  • Brief International zum Kilotarif
  • Warenpost International
  • Presse International zum Kilotarif
  • M-Beutel
  • Dialogpost / VarioPlus International
  • Nachnahme International
Wie frankiere ich meine Sendungen ins Ausland – brutto oder netto?

Alle Sendungen werden wie bisher zum Nettobetrag frankiert, auch umsatzsteuerpflichtige Sendungen. Bei umsatzsteuerpflichtigen Sendungen erfolgt die Berechnung der Umsatzsteuer über die Rechnungsstellung.

Informationen zu SEPA

Informationen zu SEPA (Single Euro Payments Area)

SEPA verfolgt das Ziel einer Vereinheitlichung der Zahlungsverkehre in Europa auf nationaler sowie internationaler Ebene ab 01.02.2014. Nähere Informationen zu Maßnahmen der Deutschen Post DHL finden Sie unter folgendem Link SEPA-Informationen

Informationen zum Wertversand

Welche Sendungen kann ich mit Wert International versenden?

Sie können Briefe zum Einzeltarif (Standard, Kompakt, Groß und Maxi) + Einschreiben und vor allem Warenpost International mit der Zusatzleistung Wertbrief International versenden. Bitte beachten Sie: in Briefen dürfen nur noch Dokumente und keine Waren versandt werden.

Wie muss eine internationale Sendung mit Wert frankiert werden?

Die Sendung darf nur in Höhe des Preises für das von Ihnen gewählte Basisprodukt und des Entgeltes für Einschreiben International (3,50 €) frankiert werden. Das Entgelt für Wert International (je 2,00 € je angefangene 100,00 € Haftung) zahlen Sie erst bei der Einlieferung der Sendung in einer unserer Filialen.

Wie muss eine Sendung mit Wert verpackt werden?

Bitte achten Sie darauf, dass aus der äußeren Erscheinung der Sendung nicht auf deren Wert geschlossen werden kann. Verzichten Sie daher bitte auf eine Versiegelung oder Kennzeichnung der Sendung als Wert (z.B. keine Wertangabe auf dem Umschlag!).

Muss auf der Wertsendung eine Zollinhaltserklärung angebracht werden, obwohl hieraus der Inhalt und Wert der Sendung ersichtlich ist?

Auch Wertsendungen unterliegen den für den Versand von zollpflichtigen Gegenständen geltenden Zollbestimmungen. Daher gelten die Bestimmungen zur Anbringung einer Zollinhaltserklärung.

Die Zollinhaltserklärung für den Versand mit einem Warenwert über 300 SZR (www.deutschepost.de/brief-international/zoll) legen Sie gefaltet in eine selbstklebende Folientasche (o. ä.) ein und befestigen diese an der Sendung.

Darf in Briefen in das Ausland Bargeld versandt werden?

Bargeld darf mit keinem internationalen Briefprodukt der Deutschen Post verschickt werden, auch nicht mit der Zusatzleistung Wert International.

Wie hoch ist die Wertobergrenze?

Die Wertobergrenze geht aus den Valorenklassen hervor:

Grundsätzlich liegt die Wertobergrenze bei einem tatsächlichen Wert des Sendungsinhalts von 5.000,00 € pro Sendung (Valorenklasse I).
Bestimmte Wertgegenstände dürfen nur mit einem tatsächlichen Wert bis 500,00 € versandt werden (Valorenklasse II), u. a.  bank- und geldwerte Papiere, für die im Schadensfall keine Sperrung sowie kein Aufgebots- und Ersatzverfahren durchgeführt werden kann und die leicht auf Dritte übertragbar sind, s. hierzu die Aufstellung in der Broschüre „Internationaler Briefversand: Wichtige Informationen für Gestaltung und Einlieferung“, die Sie hier herunterladen können.

Was wird erstattet?

Für die Sendung wird bei Verlust, Beraubung und Beschädigung auf dem Beförderungsweg gehaftet. Erstattet wird der tatsächlich nachgewiesene unmittelbare Schaden (Wiederbeschaffungs- oder Herstellungskosten; keine Erstattung mittelbarer Kosten, wie z.B. Porto-, Telefon- und Fahrtkosten, Lohn- und Gewinnausfall), maximal bis zum gewählten Haftungsbetrag.

Hinweis: Die Deutsche Post haftet gemäß AGB Brief International Abschnitt 7 Abs. 1 für bedingungsgerecht eingelieferte Sendungen. Daher entfällt die Haftung, wenn Sie einen Gegenstand, der in Valorenklasse II eingeordnet ist, mit einem tatsächlichen Wert über 500,00 € versenden. Das Gleiche gilt generell beim Versand von Bargeld.

Wie kann der Schadensersatz geltend gemacht werden?

Zur Geltendmachung des Ersatzanspruchs ist die Erteilung eines Nachforschungsauftrages unter www.deutschepost.de/briefstatus erforderlich. Ersatz wird bei negativem Nachforschungsergebnis geleistet.

In welche Länder kann mit der Zusatzleistung Wert International versandt werden?

Der Versand ist grundsätzlich weltweit möglich. Einzige Ausnahme gilt derzeit für Somalia.

Kann die Wertsendung mit anderen Zusatzleistungen kombiniert werden?

Ja, mit Einschreiben International bzw. Warenpost mit Unterschrift. Weitere Optionen sind: Nachnahme International (nicht in alle Länder), Rückschein International und Eigenhändig International (nicht in alle Länder, teilweise nur in Kombination mit Rückschein).  

Wie kann ich Sendungen mit der Zusatzleistung Wert International verfolgen?

Anhand der Sendungsnummer auf Ihrer Einlieferungsquittung kann die Sendung unter www.deutschepost.de/briefstatus verfolgt werden.

Sendungen aus dem Ausland empfangen

Möchten Sie sich eine Ware aus dem Ausland zuschicken lassen?

Sendungen aus Nicht-EU Ländern müssen aufgrund zollrechtlicher Bestimmungen verzollt werden. Abhängig von Inhalt, Warenwert und zollrechtlichen Freigrenzen werden vom Zoll Einfuhrumsatzsteuer und ggf. Zollgebühren erhoben. Diese werden bei Einfuhr sofort fällig. 

Bitte beachten Sie, dass Güter einem generellen Einfuhrverbot unterliegen können. Sie dürfen nicht gegen Einfuhrbestimmungen (z.B. Arzneimittelgesetz, Betäubungsmittelgesetz, Produktsicherheitsverordnung, Pflanzenbeschau-Verordnung) verstoßen. Nähere Informationen zu den Voraussetzungen für den Import von Gütern erhalten Sie auf den Internetseiten des Zolls (www.zoll.de).

Waren, die nicht einfuhrfähig sind, werden vom Zoll beschlagnahmt. Sie können auf Anordnung des Zolls entweder vernichtet oder an den Versender zurückgeschickt werden. Dies gilt auch für Waren, die nicht ausreichend deklariert wurden oder vom Zoll nicht identifiziert werden können. Fordern Sie daher den Versender im Ausland auf, die Ware ordnungsgemäß zu deklarieren.

Sie erwarten bereits eine Warensendung aus dem Ausland?

Bitte beachten Sie, dass Waren aus Ländern außerhalb der Europäischen Union von der Deutschen Post DHL zollrechtlich angemeldet werden. So prüfen die Zollbehörden, ob ein Verstoß gegen Einfuhrbestimmungen vorliegt. Diese Überprüfung kann erfahrungsgemäß mehrere Tage dauern. Wir bitten Sie, davon abzusehen, während dieser Zeit den Zoll zu kontaktieren.

Wenn der Inhalt Ihrer Sendung für die Einfuhr freigegeben wurde, stellen wir Ihnen die Sendung an die angegebene Empfangsadresse zu. Sollte die Sendung nicht ausreichend deklariert worden sein, oder bestehen Unklarheiten über den Inhalt, wird Ihre Sendung an das der Empfangsadresse nächstgelegene Zollamt weitergeleitet. In diesem Fall werden wir sie schriftlich benachrichtigen. Sie erhalten die Möglichkeit, mit dem Zollamt in Kontakt zu treten und die für eine Verzollung erforderlichen Dokumente (z.B. die Verkaufsrechnung oder Prüfzertifikate) nachzureichen.  

Wird vom Zoll eine Einfuhrumsatzsteuer oder ein Zollgebühr erhoben, so werden wir diese direkt an den Zoll abführen. Alle Einfuhrabgaben sind von Ihnen bei der Zustellung in bar zu entrichten. Bitte beachten Sie, dass wir für die Verauslagung des Abgabebetrags ein Serviceentgelt in Höhe von 6,00 € berechnen.

Was ist die Auslagepauschale?

Sendungen aus Nicht-EU Ländern müssen aufgrund zollrechtlicher Bestimmungen verzollt werden. Abhängig von Inhalt, Warenwert und zollrechtlichen Freigrenzen werden vom Zoll Einfuhrumsatzsteuer und ggf. Zollgebühren erhoben. Diese werden bei Einfuhr sofort fällig.  
Die Deutsche Post geht dann für ihre Kunden hier in Vorauslage, übernimmt diese Gebühren und zieht sie bei der Zustellung bzw. Ausgabe in der Filiale wieder ein.

Dieser aufwendige Prozess war – entgegen der Praxis anderer Logistikdienstleister – bislang unentgeltlich für Kunden der Deutschen Post. Mit der Auslagepauschale führt die Deutsche Post für diese Dienstleistung nun ebenfalls ein Serviceentgelt in Höhe von 6,00 € inkl. MwSt. ein.

Welche Sendungen sind von der Auslagepauschale betroffen?

Sendungen aus Nicht-EU Ländern, die Waren enthalten und für die der Zoll Gebühren erhebt. Das können Briefe, Päckchen oder Pakete sein. Die Art des Empfängers (privat oder gewerblich) spielt für die Berechnung der Auslagepauschale keine Rolle.

Wie erfolgt die Bezahlung der Auslagepauschale?

Die Auslagepauschale wird zusammen mit den gewöhnlichen Zollgebühren (Zölle und Einfuhrumsatzsteuer) entweder im Rahmen der Zustellung oder (bei benachrichtigten Sendungen) in der Filiale vom Empfänger eingezogen.

Fällt die Auslagepauschale auch im Rahmen der so genannten Nachträglichen Postverzollung an?

Ja, wenn ein Kunde eine Nachträgliche Postverzollung beauftragt, wird die Auslagepauschale ebenfalls berechnet, sofern Zollgebühren für die verzollte Sendung anfallen.

Verlangen andere Postunternehmen und Logistikdienstleister auch eine Auslagepauschale?

Ja, diese wird oft pauschal als „customs fee“ bezeichnet. Weltweit verlangen die meisten Postunternehmen ein derartiges Entgelt für die Verzollung und die Kapitalbereitstellung (Vorauslage) bereits seit Jahren.

Wie hoch ist die Gebühr („customs fee“) bei anderen Postunternehmen und Logistikdienstleistern?

In der Regel deutlich teurer als die Auslagepauschale der Deutschen Post. Innerhalb der EU liegt der Betrag vielfach weit über 10,00 €.

Welche Ausnahmen gibt es?

Die Auslagepauschale fällt nicht an für:

  • Sendungen, die an ein Binnenzollamt weitergeleitet und dort vom Kunden direkt verzollt werden.
  • Sendungen, für die durch besondere Vereinbarungen zwischen Postgesellschaften (z.B. im Rahmen des so genannten EPG-Vertrages) Zusatzentgelte ausgeschlossen sind.
  • Sendungen, für die der Empfänger vorab die Zollgebühren (Zoll und / oder Einfuhrumsatzsteuer) beim Kauf bezahlt hat oder dies vom Versender übernommen wird.

Der Regelfall ist, dass die Auslagepauschale anfällt.

Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU

Was ändert sich für Kunden beim Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU?

Die Produkte der Deutschen Post bleiben für den Brief Export unverändert bestehen, also z.B. die Briefprodukte, Warenpost-, Dialogpost - oder Presse International. Gleiches gilt für die Zusatzleistungen, z.B.  Einschreiben International etc.
 
Änderungen betreffen die Ausfuhr von Waren aus der EU.
Welche Änderungen genau in Kraft treten, steht noch nicht fest und hängt davon ab, ob es einen Vertrag über einen geregelten Austritt geben wird oder aber nicht.

  1. Wird bis zum Austrittsdatum kein Vertrag vereinbart und ratifiziert, tritt das Vereinigte Königreich "ohne Deal" aus der EU aus. In diesem Fall treten für den Handel zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich die Regelungen der Welthandelsorganisation für Drittländer in Kraft.
  2. Wird vor dem Austrittsdatum ein entsprechender Austrittsvertrag zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich vereinbart und ratifiziert, tritt nach derzeitigem Stand eine mindestens bis Ende 2020 dauernde Übergangsphase in Kraft. Sie soll dazu dienen, die zukünftige Partnerschaft zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich zu regeln und z.B. ein Freihandelsabkommen zu verhandeln. Während dieser Übergangsphase wird das Vereinigte Königreich so behandelt, als wäre es weiterhin Mitglied der EU, allerdings ohne politische Mitsprachrechte. Im grenzüberschreitenden Warenverkehr finden somit keine Änderungen im Vergleich zum Status quo statt.
Wird das Porto wegen eines Austritts des Vereinigten Königreichs erhöht?

Das Porto unserer internationalen Versandprodukte erhöht sich durch den Austritt nicht. Einfuhrumsatzsteuer, Zoll und
Bearbeitungsgebühren zahlt grundsätzlich der Empfänger, so dass sich für den Absender nichts ändert.

Verändern sich dann die Laufzeiten der Briefsendungen?

Durch einen ungeregelten Austritt ohne Vertrag kann es für Warenversande im Zoll zu Verzögerungen kommen. Die Deutsche Post bemüht sich derzeit gemeinsam mit der Royal Mail um eine vorrangige Bearbeitung von internationalen postalischen Transporten.

Erhalte ich meine Rückscheine (Internationales Einschreiben mit Rückschein) wie gewohnt zurück?

Der Versand von Einschreiben mit Rückschein ist in das Vereinigte Königreich seit Anfang 2018 nicht mehr möglich, da der entsprechende Service von Royal Mail auch national nicht mehr angeboten wird.

Wo finde ich Informationen zur Verzollung von Waren nach einem Austritt des Vereinigten Königreichs?

Informationen gibt es unter:
https://www.gov.uk/goods-sent-from-abroad (englischsprachig)
auch auf der deutschen Zollseite gibt es Informationen zum Warenversand:
https://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Zoelle/Brexit/brexit_node.html (deutschsprachig)

 

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