Es beginnt mit einer klassischen Job-Anzeige: Eine Firma sucht auf einem gängigen Job-Portal nach neuen Mitarbeitern im Homeoffice. Die Ausschreibung wirkt seriös, das Gehalt scheint gut. Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens werden persönliche Daten abgefragt wie Name, Adresse oder Geburtsdatum. Das wird schließlich für den Arbeitsvertrag benötigt, oder nicht? Als Probearbeit oder Teil des richtigen Jobs soll der Bewerber dann die Identifizierung zur Kontoeröffnung einer Bank mittels POSTIDENT testen. Das diene der Marktforschung. Dabei sind die Betrüger eifrig im Beschwichtigen: "Keine Sorge, es wird kein echtes Konto eröffnet." Doch genau das passiert. Es wird ein Konto im Namen des ahnungslosen Bewerbers eröffnet und die Betrüger haben Zugriff darauf. Hiermit betreiben sie Geldwäsche oder schöpfen den Dispokredit aus. Leidtragender ist der "Bewerber", der auf den Schulden sitzen bleibt oder sich im Falle der Geldwäsche sogar strafbar macht.
Wichtig: POSTIDENT eröffnet keine Testkonten!