Neuerungen ab 01.2026

Zum 1. Januar 2026 treten für alle Postgesellschaften verbindliche, neue Regelungen des Weltpostvereins (UPU) in Kraft. Diese betreffen alle internationalen Postsendungen, die als Einschreiben verschickt werden. Auf dieser Seite informieren wir Sie über die wichtigsten Änderungen und deren Auswirkungen auf den Empfang von Einschreibsendungen aus dem Ausland.

Ab dem 1. Januar 2026 treten weltweit verbindliche Vorgaben des Weltpostvereins (UPU) in Kraft, die den internationalen Versand von Einschreiben (Registered) betreffen. Eine wesentliche Änderung ist, dass der Einschreib-Service künftig ausschließlich für dokumententragende Sendungen genutzt werden darf. Warentragende Sendungen dürfen daher nicht mehr als Einschreiben versendet werden und entsprechen somit nicht mehr den internationalen Vorschriften, wenn sie dennoch in dieser Produktart aufgegeben werden.

Die UPU schafft weltweit einheitliche Regeln, um Dokumentensendungen klar von Warensendungen zu trennen. In diesem Kontext wurde für alle Postunternehmen weltweit verbindlich festgelegt, dass das Einschreiben (Registered) als Zusatzleistung nur noch für den Dokumentenversand zu verwenden ist.

Wenn der Absender eine Ware als Einschreiben in ein anderes Land verschickt, wird die Sendung in vielen Fällen retourniert, da der Weltpostvertrag den Einschreibe-Service („Registered“) ab dem 1. Januar 2026 ausschließlich für Dokumentensendungen erlaubt. Warensendungen dürfen nicht mehr als Einschreiben versendet werden. Sendungen, die dennoch als „Registered“ aufgegeben werden, entsprechen nicht den internationalen Vorgaben und können bereits bei der Annahme im Ausland, im internationalen Austausch oder bei der Einfuhr in Deutschland zurückgewiesen werden. Die Sendung wird in der Folge an den Absender zurückgeschickt.

Für Sie als Empfänger bedeutet das:

Wenn Ihre Sendung aus diesem Grund zurückgeschickt wird, müssen Sie sich an den Absender wenden, damit dieser die Ware erneut versendet – diesmal mit einem UPU-konformen, warentauglichen Produkt. Erst dann kann die Sendung regulär transportiert und von der Deutschen Post zugestellt werden.