Was ist eine gültige Frankierung mit Briefmarken?

Briefe und POSTKARTEN dürfen nur mit gültigen Briefmarken frankiert werden. Gültig sind alle seit 2002 herausgegebenen Briefmarken mit dem Aufdruck "Deutschland" sowie die 2000/2001 erschienenen Briefmarken mit Doppelnominal (Auszeichnung in Pfennig und Euro).

Bei allen Frankierungen ist darauf zu achten, dass diese nicht aus verschiedenen Frankierarten (z.B. klassische Briefmarke und Internetmarke) kombiniert werden, um den benötigten Portowert zu erzielen.

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Wann werden Briefmarken ungültig und können umgetauscht werden?

Unbrauchbar gewordene Briefmarken, die z.B. falsch aufgeklebt wurden, eingerissen sind, abgeschnitten wurden oder durch andere Umstände, wie einen Wasserschaden, unbrauchbar geworden sind, tauschen wir Ihnen in den meisten Filialen der Deutschen Post bis zu einem Betrag von 50 EUR gerne gegen postfrische gleichwertige Briefmarken um; bereits verklebte Briefmarken nur zusammen mit den dazugehörigen Briefumschlägen bzw. POSTKARTEN.

Verdorbene Briefmarken mit einem Portowert über 50 EUR senden Sie bitte an:

Deutsche Post AG
Service- und Versandzentrum
Retouren
Franz-Zebisch-Str. 15
92637 Weiden

Dies gilt auch für einen unbrauchbar gewordenen PLUSBRIEF oder eine PLUSKARTE. Dafür erhalten Sie eine Briefmarke in Höhe der Frankierung des PLUSBRIEFS bzw. der PLUSKARTE. Den Umschlags- bzw. Kartenanteil können wir leider nicht vergüten.

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Was passiert, wenn die Frankierung ungültig oder das Porto nicht ausreichend ist?

Werden Sendungen nicht oder unzureichend frankiert, gehen sie zur Ergänzung der Frankierung an den Absender zurück. Stehen dem betriebliche Gründe entgegen, werden die Sendungen an den Empfänger weitergeleitet, bei dem wir dann das fehlende Porto sowie ein Einziehungsentgelt (zusammen sog. Nachentgelt) für den zusätzlichen Aufwand erheben. Verweigert der Empfänger die Annahme, muss der Absender das Nachentgelt bezahlen.

Ist erkennbar, dass eine Briefsendung vorsätzlich mit ungültigen Briefmarken, anderen ungültigen Frankiervermerken oder sonstigen unzulässigen Vermerken eingeliefert wurde, um die Transportleistung zu erschleichen, kann der Absender zum Ersatz der dadurch verursachten zusätzlichen Bearbeitungskosten herangezogen werden.

Einziehungsentgelt (je Einzelsendung)

  National International
Postkarte, Standard-/Kompaktbrief
+ 0,70 € + 0,70 €
Groß- und Maxibrief
+ 2,00 € + 2,00 €
Bücher- & Warensendung + 2,00 € + 2,00 €

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Welche Frankierungen sind nach unseren AGB nicht zugelassen?

Grundsätzlich ist gemäß unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Absender verpflichtet, die Sendung ordnungsgemäß zu frankieren (Ausnahme "Entgelt zahlt Empfänger" bei Werbeanwort oder ResponsePlus).

Unzulässig sind:

  • Ungültige Briefmarken, die vor 2002 herausgegeben wurden (außer Doppelnominale mit Cent-Angabe)
  • Ungebrauchte Briefmarken und PLUSBRIEF-Marken, die aus Briefumschlägen oder Postkarten ausgeschnitten oder abgelöst wurden
  • Gebrauchte Briefmarken, die bereits zum Transport genutzt wurden
  • Briefmarken anderer Länder oder Postunternehmen
  • Postwertzeichen, die nicht den Vermerk "Deutschland" tragen
  • Gegen Entwertung präparierte Postwertzeichen
  • Kopien von Briefmarken, Internetmarken oder sonstigen Frankiervermerken
  • Selbst erstellte Phantasiemarken
  • Sendungen mit einem unberechtigt verwendeten Vermerk "Kriegsgefangenenpost"
    "STS" (Student-to-Student- Sendungen)
  • Sendungen mit sonstigen unzulässigen Beförderungsvermerken, die erkennen lassen, dass der Absender das Porto nicht oder nicht vollständig zahlen und die Transportleistung erschleichen möchte

Unzulässig frankierte Sendung werden grundsätzlich von der Deutschen Post nicht transportiert.

Für eine Sendung mit einer bewusst ungültigen, gefälschten oder manipulierten Frankierung (z. B. Briefmarke, INTERNETMARKE) oder wenn der Absender nachweislich das Entgelt nicht oder nicht vollständig entrichten will, wird zusätzlich zum fälligen Entgelt ein erhöhtes Einziehungsentgelt (Pauschalierter Schadenersatz) erhoben.

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Was ist das erhöhte Einziehungsentgelt (pauschalierter Schadensersatz)?

Für eine Sendung mit einer bewusst ungültigen, gefälschten oder manipulierten Frankierung oder wenn der Absender nachweislich das Porto nicht oder nicht vollständig entrichten will, wird zusätzlich zum fälligen Porto ein erhöhtes Einziehungsentgelt (Pauschalierter Schadenersatz) für die innerbetrieblichen, erhöhten Bearbeitungskosten erhoben.

Erhöhtes Einziehungsentgelt (Pauschalierter Schadenersatz) je Sendung

Brief national 50,00 €*
Brief international 50,00 €*

Die Sendung hat keinen Anspruch auf Beförderung und wird bis zur Zahlung unserer Schadensersatzforderung als Pfand zurückbehalten.

*Dem Absender bleibt ausdrücklich das Recht vorbehalten, einen geringeren Schaden nachzuweisen.

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Was ist "Kriegsgefangenenpost"?

Die Haager Landkriegsordnung (Artikel 7, Ziffer 2) und der Weltpostvertrag (Artikel 16) sehen innerhalb der Vertragsstaaten die entgeltfreie Beförderung von Kriegsgefangenenpost vor. 

Die Deutsche Post befördert Kriegsgefangenenpost entgeltfrei. Die Entgeltbefreiung besteht jedoch nur für den Versand und Empfang von Kriegsgefangenenpost durch autorisierte Verbände.

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Wer darf in Deutschland Sendungen mit dem Vermerk "Kriegsgefangenenpost" versenden?

In Deutschland sind derzeit zuständig und daher ausschließlich berechtigt zum Versand und Empfang von Kriegsgefangenenpost folgende Organisationen und Verbände:

  • Internationaler Suchdienst, Arolsen
  • DRK Suchdienst
  • Kirchlicher Suchdienst
  • Deutsche Dienststelle (WASt), Berlin
  • Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge

Als 'Kriegsgefangenenpost' oder in ähnlicher Weise deklarierte Sendungen von anderen als den zulässigen Auskunftsstellen werden als unzureichend frankierte Sendungen behandelt, bei denen der Absender vorsätzlich und nachweislich das Entgelt nicht entrichten will. Hierfür wird ein Pauschalierter Schadenersatz in Höhe von 50 €* zzgl. Porto gegen den Absender oder Empfänger erhoben.

*Dem Absender bleibt ausdrücklich das Recht vorbehalten, einen geringeren Schaden nachzuweisen.

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Darf ich meinen Brief mit 3, 4, 5 oder 6 Cent frankieren?

Nein. Jeder, der Sendungen der Deutschen Post zur Beförderung übergibt, ist verpflichtet, das im Verzeichnis Leistungen und Preise aufgeführte Entgelt zu zahlen.

Für Sendungen mit nicht ausreichender Frankierung bzw. unzulässiger Kennzeichnung wird wegen vorsätzlicher falscher Frankierung ein Pauschalierter Schadenersatz in Höhe von 50 €* zzgl. Porto erhoben.

*Dem Absender bleibt ausdrücklich das Recht vorbehalten, einen geringeren Schaden nachzuweisen.

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Bei welchen Frankierverfahren wird der Matrixcode eingesetzt?

In 2001 wurde der erste Datamatrixcode bei der PC-Frankier-Lösung STAMPIT eingesetzt. Die damalige PC-basierte Frankierung wird heute als internetbasierte Lösung INTERNETMARKE  angeboten.

In 2004 folgten Frankiermaschinen (unter dem Namen FRANKIT) sowie die DV-Freimachung, die Zug um Zug in den vergangenen Jahren von klassischen Vermerken auf digitale Frankiervermerke umgestellt wurden. Seit Mitte 2020 ist beispielsweise keine Frankiermaschine mehr ohne Matrixcode im Einsatz.

Aber auch bei Zusatzleistungen, wie z.B. PREMIUMADRESS oder PRIO ist der Matrixcode nicht mehr wegzudenken.

Mittelfristig ist die Umstellung der Werbeantwort/Antwort unter der neuen Bezeichnung RESPONSEPLUS auf Matrixcode vorgesehen - einige Kunden nutzen bereits heute schon die Vorteile von RESPONSEPLUS.

Beginnend ab 2021 sollen auch Postwertzeichen mit Matrixcode versehen werden.

Darüber hinaus wird der Frankierservice Anfang 2021 auf Matrixcode umgerüstet.

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Wofür bzw. warum wird ein Matrixcode bei der Deutschen Post eingesetzt?

Der Matrixcode dient heute überwiegend postinternen Zwecken, um die korrekte und gültige Frankierung von Sendungen anhand des Matrixcodes automatisiert in den Briefzentren zu prüfen. Zudem ermöglicht der Code die Bereitstellung von Track & Trace-Informationen oder wird zur Steuerung interner Transport-/Verarbeitungsprozesse, wie  z.B. bei Einschreiben, PREMIUMADRESS, RESPONSEPLUS oder PRIO verwendet. 

Aber auch Kunden haben Vorteile durch den Einsatz von digitalen Frankiervermerken. In nur einem Schritt können gemeinsam mit dem Transportentgelt auch Zusatzleistungen, wie z.B. Einschreiben und PRIO, frankiert werden. Über Frankierlösungen von Großkunden, wie z.B. in der DV-Freimachung oder RESPONSEPLUS, können im Matrixcode kunden-individuelle Daten aufgenommen werden, die u.a. die Retourenbearbeitung erleichtern. 

Auch der Service Track & Match basiert auf der Lesung von Matrixcodes. Geschäftskunden werden damit über die bevorstehende Auslieferung von Dialogpost in den avisierten Zielgebieten informiert. Dies ermöglicht z.B. die bedarfsgerechte Besetzung von Callcentern oder die gleichzeitige Schaltung digitaler Verstärker mit dem Ziel eines besseren Abverkaufs.

Darüber hinaus verschaffen Frankiersysteme mit Matrixcode Kunden eine höhere Transparenz über ihre Portokosten.

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Welche Informationen befinden sich im Matrixcode?

Im Matrixcode sind bei digitalen Frankiervermerken grundsätzlich folgende Informationen enthalten:

  • Buchstaben „DEA“ (DE - internationale Kennzeichnung Deutschland) und (A - Deutsche Post)
  • Kundennummer des Kunden, der die Frankierung erstellt hat. Bei Frankiermaschinen, Internetmarke etc. die jeweilige Seriennummer der Maschine bzw. der Portokasse
  • Art der Frankierung (Internetmarke, Frankiermaschine etc.)
  • Laufende Sendungs-Nr. je Frankiermaschine bzw. des jeweiligen Frankierers
  • Erstellungsdatum des Frankiervermerks
  • Produkt Kennung / Produkt-Nr. wird von der Deutschen Post über die Preis-Produkt-Liste vorgegeben 
  • Informationen zur Absicherung der Echtheit und Fälschungssicherheit des Matrixcodes – der sog. Cryptostring, ergänzt um einen Hash-Wert (analog digitaler Signatur)
  • Darüber hinaus können Kunden bei einigen Frankierarten auch eigene Daten, z.B. als Referenz oder zur Retourenbearbeitung (z.B. Vorausverfügungen) einbringen
  • Zusätzlich können weitere frankier- bzw. produktspezifische Informationen, wie z.B. die PREMIUMADRESS-ID oder Zählerstandsinformationen zu Frankiermaschinen enthalten sein. Auf Wunsch des Versenders können bei PREMIUMADRSS auch Elemente der Empfängeranschrift bei Verwendung entsprechender Datamatrixcodes (52x52 Module) aufgenommen werden.

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Wie kann ich die Informationen im Matrixcode auslesen?

Die Deutsche Post stellt das Tool DataMatrixcodeChecker zum Auslesen von Matrixcodes kostenlos zur Verfügung. Das Tool kann aus dem Internet (deutschepost.de/frankierung/matrixcodechecker) heruntergeladen werden. Die Voraussetzungen zur Nutzung des Tools (Betriebssystem, notwendiger Scanner etc.) befinden sich in der Dokumentation.

Zudem besteht künftig (geplant ab Anfang 2021) die Möglichkeit, Matrixcodes über die von der Deutschen Post bereitgestellte mobile App auszulesen.

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Welchen Mehrwert bietet der Matrixcode mir als Kunde?

Der Matrixcode der Deutschen Post ist nicht nur für postinterne Zwecke zur Verbesserung der Entgeltsicherung und Prozessoptimierung sinnvoll, er bietet bereits heute Vereinfachungen und Mehrwertleistungen für Kunden. Mit der Eindeutigkeit jedes Codes stellt der Matrixcode die notwendige technische Infrastruktur zur Verfügung, um überhaupt individuelle Mehrwertleistungen anbieten zu können. Bereits heute können Kunden über den Matrixcode den Service Track & Trace von Sendungen mit Einschreiben oder PRIO oder Adressdienstleistungen über PREMIUMADRESS nutzen. Darüber hinaus sind zukünftig weitere Services geplant, die nur über individuelle Matrixcodes möglich sind.

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Erfolgt eine Verknüpfung der Daten des Matrixcodes mit dem Absender oder Empfänger?

Eine Verknüpfung von Absender oder Empfänger mit dem Matrixcode erfolgt bei Briefsendungen nicht.

Ein indirekter Rückschluss auf den Absender ist jedoch über die Frankier-ID grundsätzlich möglich, da in den ersten 10 Stellen der Frankier-ID Angaben z.B. zur Frankiermaschine oder der Portokasse bei Internetmarke aufgenommen sind. 

Diese Rückschlüsse auf den Absender sind nur über die internen Systeme der Deutsche Post AG möglich. Es ist hierbei in jedem Fall sichergestellt, dass der Zugriff auf diese internen Systeme nur durch ausgewählte  Mitarbeiter der Deutschen Post gemäß den Vorgaben des Datenschutzes zu Zwecken der Entgeltsicherung möglich ist.

Bei der Verwendung der Zusatzleistung PREMIUMADRESS besteht für den Absender bei der „großen“ Codevariante (52x52 Modulen) die Möglichkeit, im Matrixcode Empfängerelemente aufzunehmen. Dies wird z.B. beim Versand von Zeitungen und Zeitschriften genutzt und erleichtert die Adressaktualisierung.

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Werden Daten aus dem Matrixcode gespeichert?

Die bei der Sortierung der Briefsendungen anfallenden Daten zu Sendungen mit digitalen Frankierungen werden ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben des Postgesetzes verarbeitet. 

Die Mehrfachnutzung eines digitalen Frankiervermerks (z.B. durch Kopieren) wird erkannt durch die Speicherung eines Teils des Matrixcode-Inhaltes. Bei jeder digitalen Frankatur wird also geprüft, ob diese Frankier-ID bereits schon einmal verwendet wurde. 

Bei der Nutzung von PREMIUMADRESS werden die Daten in der Produktion nur für den Fall einer Adress-Rückmeldung (u.a. bei fehlerhafter Anschrift, Umzugsadresse oder Unzustellbarkeit) an den Auftraggeber erfasst und spätestens nach 3 Monaten gelöscht. 

Bei Sendungen, für die die Deutsche Post im Falle des Verlusts oder bei Beschädigung eine Haftung übernimmt, wie z.B. Einschreiben, Nachnahme, werden die Daten gespeichert, die für den Nachweis der ordnungsgemäßen Leistungserbringung erforderlich sind. 

Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie unter deutschepost.de/datenschutz

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