Ab in den Süden?

Die Wintersaison 2016/2017 lief für die Piloten in den gelben Postkutschen wie geflutscht. Absolutes Über-Highlight: der dreifache WM-Triumph im Viererbob in der Deutsche Post Eisarena Königssee Ende Februar. Johannes Lochner und Francesco Friedrich schlitterten mit ihren Anschiebern genau zeitgleich ins Ziel, dicht gefolgt von Nico Walther – der erste geteilte Titel in 93 Jahren WM-Geschichte!
 

Skeleton - Ab in den Süden?

Aber auch sonst brachten die deutschen Bob-Teams eine regelrechte Titellawine ins Rollen: Friedrich wurde Welt- und Europameister im Zweierbob sowie Gesamtsieger im Zweier und Kombinations-Weltcup, Lochner und Mariama Jamanka holten beide ihr erstes EM-Gold. Genauso erfolgreich waren die deutschen Skeleton-Damen unterwegs, allen voran Jaqueline Lölling: Die 22-jährige Siegerländerin räumte Gold bei der WM und der EM ab und schnappte sich dann auch noch ganz unverfroren den Gesamtsieg im Weltcup. Knapp hinter Lölling landete jeweils Tina Hermann, die zweite deutsche Überfliegerin.

Nach diesem Wahnsinns-Winter darf sich die Konkurrenz also schon mal warm anziehen, denn: Bei den Olympischen
Winterspielen 2018 in Südkorea gehen die deutschen Bob- und Skeleton-Asse wieder auf Medaillenjagd – sicherlich mit mehr Selbstbewusstsein als noch vor drei Jahren in Sotschi. Derweil genießen unsere Champions eine wohlverdiente Auszeit und verbringen ihre Tage gemütlich am Strand ... könnte man meinen! Mit Blick auf Olympia sieht ihr "Erholungsprogramm" allerdings ein bisschen anders aus. Hier verraten Francesco Friedrich, Johannes Lochner und Jaqueline Lölling, wie sie die eisfreie Jahreszeit wirklich verbringen – und haben dabei gleich auch ein paar Fitness- Tipps ausgeplaudert.