Adressierung

Checkliste: Adressierung

Mit der standardisierten Beschriftung und Positionierung der Adressetiketten sowie den richtigen Sondervermerken auf Versandumschlägen stellen Sie sicher, dass Ihre Presseerzeugnisse auf dem schnellsten Weg die Leser erreichen. Gleichzeitig ermöglichen Sie uns, Sie schnell über Adressfehler oder unzustellbare Sendungen zu informieren. Daher prüfen Sie vor dem Versand bitte folgendes:

  • Absender- und Empfängeranschrift vollständig
  • Bezeichnung der Sendungsart vermerkt ("Postvertriebsstück" oder "PVSt" bzw. "Pressesendung" oder "PSdg")
  • Vermerk "Entgelt bezahlt" und "Deutsche Post" oder alternativ die Wort-Bild-Marke "Deutsche Post" aufgedruckt
  • Zeitungskennzahl (ZKZ) des Presseerzeugnisses angegeben
  • Gestaltungsregeln zu Schriftart sowie Zeichen-, Wort- und Zeilenabständen für die richtige Beschriftung beachtet
  • Adressetikett für offene oder geschlossene Sendungen auf dem Versandumschlagrichtig positioniert
  • Bei Mehrfachversand: Hinweis "Nicht öffnen" auf der Umhüllung angebracht
  • Ersatzsendungen einzeln unter Umschlag. Der Umschlag trägt dabei sichtbar die Bezeichnung "Ersatzsendung"

Häufige Fragen: Richtig adressieren

Welche Angaben muss das Adressetikett für Postvertriebsstücke und Pressesendungen tragen?
  • Absender- und Empfängeranschrift
  • Bezeichnung der Sendungsart ("Postvertriebsstück" oder "PVSt" bzw. "Pressesendung" oder "PSdg")
  • Vermerk "Entgelt bezahlt"
  • Vermerk "Deutsche Post AG"
  • Zeitungskennzahl (ZKZ) des Presseerzeugnisses
  • Alternativ für die beiden Vermerke "Entgelt bezahlt" und "Deutsche Post AG" empfehlen wir die Nutzung der Wort-Bild-Marke "Deutsche Post"
Wo erfahre ich, wie ich die Adressetiketten zu beschriften habe?

Gestaltungsregeln zu Schriftart sowie Zeichen-, Wort- und Zeilenabständen sind der Broschüre "Automationsfähige Briefsendungen" zu entnehmen. Diese ist als PDF-Dokument im Internet unter www.deutschepost.de erhältlich.

Kann ich gleiche oder verschiedene Presseerzeugnisse in einer Sendung an einen Empfänger versenden?

Wir ermöglichen Ihnen auch den Mehrfachversand an einzelne Empfänger. Hierzu müssen Sie nur den Hinweis "Nicht öffnen" auf der Umhüllung anbringen. Bitte beachten Sie: Auch hier gilt das Höchstgewicht von 1.000 g je Sendung.

Was muss ich beim Versand von Ersatzsendungen für verloren gegangene oder stark beschädigte Pressesendungen bzw. Postvertriebsstücke beachten?

Ersatzsendungen sind einzeln mit einer Umhüllung zu versenden. Neben der Verwendung eines standardisierten Adressetiketts ist auf der Umhüllung die Bezeichnung "Ersatzsendung" deutlich sichtbar aufzubringen.

Wie ist das Adressetikett zu positionieren?

Bei offenen Sendungen:

Auf der Vorderseite einer offenen Sendung (Falz des Heftes links) muss das Etikett im unteren Bereich auf dem Kopf stehend aufgebracht werden. Wird das Etikett auf der Rückseite einer offenen Sendung (Falz des Heftes rechts) angebracht, muss es lesegerecht im oberen Bereich platziert sein.

Bei geschlossenen Sendungen:

Wenn Ihre Presseerzeugnisse im Umschlag versandt werden, sind Absenderdaten und Adresse auf dem Umschlag anzubringen. Haben Sie Ihr Presseerzeugnis mit einer durchsichtigen Umhüllung versehen, können Sie die Aufschrift sichtbar unter der Umhüllung anbringen.

Falls Sie ein besonderes Blatt als Anschriftenträger verwenden, tragen Sie bitte alle zur Anschrift gehörenden Angaben auf diesem Blatt gut lesbar ein.

Wie kann ich mich umfassend über das Thema "Abrechnung" informieren?

Alle ausführlichen Informationen zur Abrechnung finden Sie in unserer Broschüre "Presse Distribution Handling", die Sie im Internet unter www.pressedistribution.de bestellen oder als PDF-Dokument herunterladen können.

Welchen besonderen Service bietet mir PREMIUMADRESS?

Mit PREMIUMADRESS informieren wir Sie elektronisch, ob Leser umgezogen, Adressen fehlerhaft oder Sendungen unzustellbar sind.

Wie funktioniert PREMIUMADRESS?

Mit PREMIUMADRESS informieren wir Sie elektronisch, ob Leser umgezogen, Adressen fehlerhaft oder Sendungen unzustellbar sind.

Anhand spezifischer Merkmale auf den Adressetiketten Ihrer Sendungen erkennt der Zusteller, dass Sie die elektronische Adressberichtigung PREMIUMADRESS wünschen, und leitet dieses in einem der folgenden Fälle ein:

  • Empfänger ist unter der angegebenen Anschrift nicht zu ermitteln
  • Wohnung oder Geschäftsräume sind verlegt
  • Namens- oder Anschriftenfehler
  • Annahme wurde verweigert
  • Sendung als Lagerauftrag wurde nicht abgeholt
  • Empfänger soll verstorben sein
  • Sonstige Unzustellbarkeit
Wo erhalte ich weitere Informationen PREMIUMADRESS?

Detaillierte Informationen zu PREMIUMADRESS erhalten Sie unter www.deutschepost.de/premiumadress

Detaillierte Informationen zu PREMIUMADRESS erhalten Sie unter www.deutschepost.de/premiumadress

Bunde

Checkliste: Bunde fertigen

Presseerzeugnisse (einschließlich Beilagen) müssen sich für den Transport eignen und dürfen die postinterne Behandlung nicht erschweren - das gilt für den Versand in allen Transportnetzen. Die Sendungen müssen so beschaffen sein, dass sie zu stapelfähigen Bunden zusammengefasst werden können.

  • Exemplare mit PLZ aus einem Postleitzahlenbereich in Bunden zusammengefasst in auf- oder absteigender Reihenfolge der PLZ sortiert
  • Bunde mit Schweißfolie umhüllt oder mit Kreuzbändern verschnürt
  • Bunde tragen hellgrüne Bundaufschriftzettel in einem der Heftgröße entsprechenden Format, mindestens aber DIN A5 (210 x 148 mm)
  • Bundgewicht max. 10 kg
  • Typovorgaben für die Beschriftung beachtet
  • Bundaufschriftzettel trägt:
    1. Kennung "Presse" und Angabe des Transportnetzes
    2. Bezeichnung der Empfangsstelle gemäß Datei ZEBU
    3. Steuerungsangaben des Verlags

Häufige Fragen: Bunde korrekt fertigen

Welche Anforderungen müssen Bunde erfüllen?

Ein Bund darf aus ergonomischen Gesichtspunkten maximal 10 kg schwer sein. Es muss eine starke Beanspruchung aushalten, d. h., die Stabilität für die postalische Behandlung muss gewährleistet sein. Das kann z. B. durch eine Umhüllung des Bundes mit Schweißfolie oder Verschnüren mit Kreuzbändern erreicht werden. Bei der Bundebildung für Transporte im next-day-service unterstützt Sie die Datei ZEBU. Jedes Bund trägt einen Bundaufschriftzettel.

Welche Größe sollte der Bundaufschriftzettel haben?

Die Größe sollte dem Heftformat entsprechen, mindestens aber DIN A5 sein (mind. 210 x 148 mm).

Welche Farbe muss der Bundaufschriftzettel haben?

Die Farbe der Bundaufschriftzettel muss unbedingt HELLGRÜN sein, damit die Presseerzeugnisse wegen des höheren Laufzeitanspruchs von der INFOPOST unterschieden werden können. Farbangabe: "HKS 65N, 30 %".

Welche Schrift und Schriftgröße muss verwendet werden?
  • Die PLZ und die Bundbezeichnung (Bezeichnung der Empfangsstelle) müssen in mindestens 22 mm hohen Ziffern und Buchstaben geschrieben werden. Diese Angaben sollen immer doppelt so groß sein wie die übrigen Bezeichnungen auf dem Bundaufschriftzettel. Der Ortsname (Empfangsstelle für das Bund) kann in beliebig großer Schreibweise, mindestens jedoch in Schreibmaschinenschrift, angegeben werden. Größere Schriftarten sind jedoch erwünscht. Der Name der Empfangsstelle kann auch unterhalb der Zeile mit der PLZ und Bundkennung angegeben sein. In diesem Fall soll der Abstand zwischen PLZ und Bundkennung möglichst mehr als 30 mm betragen.
  • Die Angaben der Kennung "Presse" und die Netzkennung (z. B. ELN, SLN) müssen eine Schrifthöhe von mindestens 11 mm aufweisen.
  • Am oberen Rand des Bundaufschriftzettels sind die Stückzahl (Inhalt des Bundes), der Titel des Objektes und die Zeitungskennzahl (ZKZ) in beliebiger Schriftgröße anzugeben.
Was ist ZEBU?

Je nach Menge der zu versendenden Presseerzeugnisse werden Bunde nach unterschiedlichen Verfahren gebildet. Dazu wird die ZEBU verwendet.

Sie stellt also die Basis für die Bildung von Zeitungsbunden dar und wird von der Deutschen Post entgeltfrei bereitgestellt. Das Bestellformular für den ZEBU-Datenträger erhalten Sie bei Ihrer zuständigen Kundenberatung der Deutschen Post.

Wozu nutze ich die Liste ZEBU-manuell?

Mit der Liste ZEBU-manuell können Sendungsmengen unter 5.000 Exemplaren leicht zu Bunden zusammengefasst werden. Hier erfolgt ausschließlich die Sortierung zu Leitregionsbunden, gekennzeichnet durch die beiden ersten Zahlen der PLZ. Die Liste ZEBU-manuell ist nur der Sortierung von Mengen unter 5.000 Sendungen vorbehalten, die im Express Logistik Netz, kurz ELN, transportiert werden sollen.

Wozu nutze ich die elektronische Datei ZEBU?

Mit der elektronischen Datei ZEBU müssen Sendungen im Schnellläufernetz (SLN) sowie Sendungsmengen über 5.000 Stück - sowohl im Expresslogistiknetz (ELN) als auch im Schnellläufernetz (SLN) - sortiert werden. Wir empfehlen aber die Verwendung auch für die Sortierung von Mengen unter 5.000 Exemplaren. Während bei ZEBU-manuell nur nach Leitregionen sortiert wird, ist die Sortierung innerhalb eines Bundes mit der Datei ZEBU wesentlich feiner möglich. Die Datei ZEBU dient als Basis für die Sortierung mittels einer Versandaufbereitungssoftware.

Wie kann ich mich umfassend über das Thema "Bunde fertigen" informieren?

Alle ausführlichen Informationen zum Thema "Bunde fertigen" finden Sie in unserer Broschüre "Presse Distribution Handling", die Sie im Internet unter www.pressedistribution.de bestellen oder als PDF-Dokument herunterladen können.

Paletten

Checkliste: Paletten fertigen

Die von Ihnen gefertigten Bunde müssen - bei lohnendem Aufkommen - auf Euro-Paletten eingeliefert werden. Die Paletten können Bunde verschiedener Presseprodukte enthalten. Damit die Verarbeitung der Gebinde reibungslos erfolgen kann, ist die Kennzeichnung der Paletten erforderlich.

  • Ausschließlich Mehrwegpaletten verwendet
  • Das Gewicht der Sendungen je Palette beträgt mindestens 200 kg (ohne Palettengewicht)
  • Das Gewicht der Sendungen inklusive Palette übersteigt nicht das zulässige Höchstgewicht von 900 kg
  • Paletten dürfen maximal 1,80 m hoch sein
  • Palettenleitzettel besitzen die Farbe HELLGRÜN. Typovorgaben für die richtige Beschriftung beachtet
  • Alle Felder auf dem Palettenleitzettel korrekt ausgefüllt:
    1. Kennung "Presse" und Angabe des Transportnetzes
    2. Bezeichnung der Empfangsstelle gemäß Datei ZEBU
    3. Steuerungsangaben des Verlags
  • Damit die Verarbeitung der Gebinde reibungslos erfolgen kann, ist die Kennzeichnung der Paletten erforderlich. Hierfür verwendet man drei Palettenleitzettel. Je ein Zettel wird an der Stirnseite, der Seitenflanke und oben auf der Palette positioniert.

Häufige Fragen: Paletten bilden

Wann werden Paletten gefertigt?

Ob Paletten gefertigt werden, hängt von der Einlieferungsmenge ab und ergibt sich wie die Bundfertigung aus der Datei ZEBU.

Welche Paletten dürfen verwendet werden?

Der Umwelt zuliebe dürfen zur Einlieferung von Sendungen bei der Deutschen Post nur Euro-Flachpaletten verwendet werden, die dem Qualitätsstandard der "European Pallet Association (EPAL)" für tauschbare Paletten entsprechen. Es besteht kein Anspruch auf Neupaletten.

Stellt die Deutsche Post Aufsetzrahmen für Euro-Paletten bereit?

Zum Versand von Bunden auf Paletten stellt die Deutsche Post AG gegen Entgelt auch Aufsetzrahmen für Euro-Paletten zur Verfügung.

Müssen Bunde auf einer Palette alle den gleichen Titel haben?

Paletten können Bunde verschiedener Presseprodukte enthalten.

Wie schwer darf eine Palette mindestens und maximal sein?

Paletten dürfen aus transporttechnischen Gründen insgesamt maximal 900 kg schwer sein. Das Mindestgewicht einer Palette liegt bei 200 kg (Sendungsgewicht ohne Palette).

Welche Arten von Paletten gibt es und wann wird welche Palettenart gebildet?

Ab einem Gesamtsendungsgewicht von 200 kg pro Fertigungsstufe ist eine der folgenden Palettenarten zu fertigen: Bei großen Sendungsmengen oder auch bei stark regionaler Verbreitung Ihrer Publikation kann sich die Bildung einer Postleitzahlen-Palette lohnen. Falls für diese Fertigungsstufen keine ausreichenden Sendungsmengen vorliegen, wird eine Leitregions-Palette gebildet. Wird für die Leitregions-Palette das Gesamtgewicht von 200 kg nicht erreicht, ist eine SLN-Depot-Palette zu fertigen. Die restlichen Bunde, für die keine Leitzonen-Palette mit einem Gewicht von mehr als 200 kg gefertigt werden kann, sind auf Deutschland-Paletten zusammenzufassen.

In welcher Reihenfolge sind die Bunde auf der Palette zu stapeln?

Die Bunde sind auf der Palette in auf- oder absteigender PLZ-Reihenfolge zu packen.

Welche Größe sollte der Palettenleitzettel haben?

Die Farbe der Palettenleitzettel muss unbedingt HELLGRÜN sein, damit die Presseerzeugnisse wegen des höheren Laufzeitanspruchs von der INFOPOST unterschieden werden können. Farbangabe: "HKS 65N, 30 %".

Welche Schrift und Schriftgröße muss verwendet werden?
  • Die Leitangaben (PLZ, ggf. Ort) müssen in mindestens 22 mm hohen Ziffern bzw. Buchstaben geschrieben werden.
  • Die Bezeichnung "Presse" und die Netzkennung (z. B. ELN, SLN) müssen mindestens in 11 mm Schriftgröße geschrieben werden.
  • Am linken oberen Rand des Palettenleitzettels kann auch der Absender des Verlages mit der Straße und PLZ in beliebiger Schriftgröße angegeben werden.
Wie kann ich mich umfassend über das Thema „Paletten fertigen“ informieren?

Alle ausführlichen Informationen zum Thema "Paletten fertigen" finden Sie in unserer Broschüre "Presse Distribution Handling", die Sie im Internet unter www.pressedistribution.de bestellen oder als PDF-Dokument herunterladen können.

Einlieferung und Abholung

Checkliste: Einlieferung und Abholung

Pressepost kann durch den Kunden selbst eingeliefert oder von der Deutschen Post abgeholt werden. Für eine optimale Sendungsmengenübernahme durch die Deutsche Post sind sowohl für die Einlieferung als auch für die Abholung bestimmte Bedingungen zu beachten.

Einlieferung:

  • Die Sendung ist eine Woche vor der erstmaligen Einlieferung des Titels oder vor einem Wechsel der Einlieferungsstelle angekündigt worden
  • Einlieferungsschlusszeiten wurden beachtet

Abholung:

  • Abstimmung mit der Kundenberatung der Deutschen Post 2 Wochen vor der ersten Abholung erfolgt
  • Faxavise zur Abholung ist bis 10:00 Uhr am Tag der gewünschten Abholung erfolgt. Voraussetzung:
    - Die Sendungsmenge hat sich nicht um mehr als 20 % verändert
    - Es wurde kein fester Abholtag vereinbart
  • Kundenberatung der Deutschen Post wurde spätestens 4 Wochen vor einem Dienstleister-Wechsel informiert
  • Verbindliche Abholzeiten in den Leitregionen beachtet:
  • Liste der Abfahrtszeiten des ELN finden Sie hier

Häufige Fragen: Einlieferung und Abholung

Bis wann muss die Einlieferung von Presseerzeugnissen ange­kündigt werden?

Für die Einlieferung ist eine Sendungsankündigung eine Woche vor der erstmaligen Einlieferung des Titels oder vor einem Wechsel der Einlieferungsstelle wichtig. Bitte kontaktieren Sie zu diesem Zweck Ihren Kundenberater bei der Deutschen Post.

Bis wann müssen die Presseerzeugnisse eingeliefert sein?

Die Einlieferung von Presseerzeugnissen muss bei einer vereinbarten Einlieferungsstelle bis zu einer bestimmten Schlusszeit erfolgen. Die Einhaltung der Schlusszeiten ist unbedingt erforderlich, wenn die Zeitschrift dem Leser firstgerecht  zugestellt werden soll. Die Schlusszeiten erfahren Sie von Ihrem Ansprechpart­ner bei der zuständigen Kundenberatung.

Wie viele Einlieferungsstellen für second-day-service gibt es bun­desweit?

Bundesweit stehen ungefähr 100 Einlieferungsstellen zur Einliefe­rung von second-day Sendungen zur Verfügung. Anschriften und Schlusszeiten erfahren Sie von Ihrem Ansprechpart­ner bei der zuständigen Kundenberatung.

Wie viele Einlieferungsstellen für next-day-service gibt es bundes­weit?

Bundesweit stehen Ihnen 10 Depots zur Einlieferung von next-day Sendungen zur Verfügung. Anschriften und Schlusszeiten erfahren Sie von Ihrem Ansprechpart­ner bei der zuständigen Kundenberatung.

Worauf müssen Sie achten, wenn Sie die Einlieferungsstelle wech­seln möchten?

Vor einem Wechsel der Einlieferungsstelle müssen Sie dies mit der zuständigen Kundenberatung ungefähr eine Woche vorher abstim­men. Sonst laufen Sie Gefahr, dass Ihre Sendungen nicht an genom­men werden.

Bis wann muss die Abholung von Presseerzeugnissen angekündi­gt werden?

Damit die Abholung fristgerecht erfolgen kann, müssen Sie zwei Wo­chen vor dem ersten Abholtermin Ihre zuständige Kundenberatung informieren  und einen Gebindeplan vorlegen. Jede weitere Abholung kann dann bequem per Faxavise bis spä­testens 12.00 Uhr des Tages vor der  gewünschten Abholung beim entsprechenden ELN-Depot erfolgen, wenn sich die Sendungsmen­ge nicht um mehr als 20 % verändert und ein Abholtag nicht fest vereinbart wurde. Faxformblätter erhalten Sie von Ihrer zuständigen Kundenberatung. Bitte verwenden Sie keine eigenen Formulare.

Können Presseerzeugnisse auch abgeholt werden und ent­stehen hierfür Kosten?

Ab einem Gesamtgewicht von 5 Tonnen je Abholung (auch Teilab­holung) werden Presseerzeugnisse unentgeltlich von uns abgeholt, sofern ein elektronischer Datensatz erstellt ist. Selbstverständlich können auch Gesamtmengen unter 5 Tonnen abgeholt werden – allerdings gegen  Entgelt. Die entsprechenden Tarife finden Sie in der Preisliste Presse Distribution.

Wie berechnen sich die Abholentgelte?

Die Abholentgelte richten sich nach der einfachen Entfernung zwischen dem Abholort (z.B. der Druckerei) und der diesem Ort am nächsten gelegenen ELN-Einlieferungsstelle.

Werden Standentgelte berechnet?

Standentgelte werden berechnet, wenn Verzögerungen bei den ver­einbarten Abholzeiten auftreten. Wartezeiten bei der Abholung von  weniger als 5 Tonnen werden ab 60 Minuten berechnet, bei einer Abholmenge von mehr als 5 Tonnen ab 120 Minuten.

Was geschieht bei einer Stornierung einer Abholung?

Bei einer Stornierung aus Gründen, die der Vertragspartner zu vertreten hat, wird als pauschalierter Aufwendungssatz das Abho­lentgelt für die  einfache Entfernung zwischen dem Depot und der vereinbarten Abholstelle berechnet. Bitte sorgen Sie dafür, dass zum Zeitpunkt des Versands ein verantwortlicher Ansprechpartner er­reichbar ist.

Abrechnung

Checkliste: Abrechnung

Postvertriebsstücke und Pressesendungen werden grundsätzlich unfrankiert eingeliefert. Damit die Transport- und Zustellleistung korrekt abgerechnet werden kann, müssen der Deutschen Post verschiedene Informationen zu jeder Einlieferung eines Titels vorliegen.

  • Heftbezogene Angaben wie Einzelgewicht, Einlieferungsmenge und Einlieferungsdatum des Titels
  • Gewünschtes Transportnetz
  • Informationen über entgeltpflichtige Beilagen oder Gegenstände, die dem Titel beigelegt werden
  • Belegexemplar, das dem versendeten Titel entspricht

Die Informationen (siehe Checkpoints 1 - 4) müssen der Abrechnungsstelle Presse Distribution der Deutschen Post zugeleitet werden. Es bestehen drei Möglichkeiten:

  • das elektronische Verfahren AM.portal
  • das elektronische Verfahren für Profis, AM.exchange
  • der postalische Weg (manuelles Verfahren)

Häufige Fragen: Abrechnung

Wann müssen der Deutschen Post die Abrechnungsunterlagen vorliegen?

Spätestens am Tag der Einlieferung müssen die Einlieferungsuntergen für die Abrechnung vorliegen.

Welche speziellen Informationen werden der Deutschen Post mit den Abrechnungsunterlagen mitgeteilt?
  • Heftbezogene Angaben wie Einzelgewicht, Einlieferungsmenge und Einlieferungsdatum des Titels
  • Informationen über die Wahl des Transportnetzes
  • Angaben darüber, ob entgeltpflichtige Beilagen oder Gegenstände mit dem Titel versendet werden
  • Auskunft darüber, wie viele Bunde mit wie vielen Heften welche Zielorte erreichen sollen
Wie kann ich der Deutschen Post Abrechnungsunterlagen zur Verfügung stellen?

Wir bieten unseren Kunden drei Möglichkeiten:

  • Den postalischen Weg. Hier werden eine Einlieferungsliste, ein Versandplan und ein Belegexemplar an die Abrechnungsstelle der Presse Distribution gesendet.
  • Das elektronische Verfahren "AM.portal". Dies erspart die Erstellung einer Einlieferungsliste, da diese Informationen der Post auf dem elektronischen Weg mitgeteilt werden. Allerdings erfordert dieses Verfahren immer noch die Zusendung eines Versandplans und eines Belegexemplars an die Abrechnungsstelle in Hamburg.
  • Als dritte Möglichkeit bieten wir das elektronische Verfahren für Profis: "AM.exchange". Mit diesem Verfahren werden alle notwendigen Informationen elektronisch mitgeteilt. Einzig das Belegexemplar muss an die Abrechnungsstelle in Hamburg gesendet werden.
An welche Adresse sind die notwendigen Abrechnungsunterlagen einzusenden?

Deutsche Post AG
Presse Services
Überseering 17
22297 Hamburg

Wie erfolgt die Abrechnung?

Die Abrechnung erfolgt grundsätzlich im Lastschriftverfahren. Für jede Einlieferung, auch Teileinlieferung, wird eine Rechnung erstellt. Die Entgeltforderung wird mit dem Zugang der Rechnung fällig. Für Tageszeitungen gelten abweichende Regelungen, die Ihnen Ihr zuständiger Kundenberater gerne erläutert.

Wo erhalte ich detaillierte Informationen zum Thema "AM"?

Alle Informationen zum "AM" erhalten Sie von Ihrem Kundenbetreuer oder im Internet unter www.deutschepost.de/am.

Wie kann ich mich umfassend über das Thema "Abrechnung" informieren?

Alle ausführlichen Informationen zur Abrechnung finden Sie in unserer Broschüre "Presse Distribution Handling", die Sie im Internet unter www.pressedistribution.de bestellen oder als PDF-Dokument herunterladen können.