Architekturplan des neuen Briefzentrums in Germering

Das Projekt

Die Deutsche Post plant eine neue Niederlassung ...

Eine moderne Halle mit einer grünen Fassade

Das Gebäude

Eine moderne Halle mit einer grünen Fassade

Die Umgebung des neuen Briefzentrums

Die Umgebung

Hier erfahren Sie etwas über die Umgebung

Veränderungen des Verkehrs und die neuen Verkehrspläne

Der Verkehr

Wieviel Verkehr wird voraussichtlich entstehen?

Welche Jobs entstehen mit dem Projekt?

Die Jobs

Welche Jobs sind geplant?

Germering Nutzen des Bauvorhabens

Der Nutzen

Was bringt das Projekt für Germering?

Aktuelle Informationen und Hintergründe über den Projektstand des Briefzentrums

Aktuell

Aktuelle Informationen über den Projektstand.

Das komplette Projekt auf einen Blick

Das Projekt

Die Deutsche Post AG plant, im Industriegebiet Germering-Nord die modernste Niederlassung Deutschlands zu bauen. Von hier soll dann zukünftig die Postverteilung für das südwestliche und südliche Oberbayern erfolgen. Außerdem sollen das Kundenservicecenter Süddeutschland, der regionale Geschäftsbereich Süd und das IT-gestützte Nach- und Rücksendezentrum Süddeutschland in das Gebäude einziehen.

Das Projekt befindet sich derzeit in der Phase der öffentlichen Auslegung der Baupläne.

Architekturplan des neuen Briefzentrums in Germering

Das Gebäude

Eine moderne Halle mit einer grünen Fassade

Geplant ist, auf dem rund 67.000 m2 großen Grundstück ein Gebäude mit etwa 34.000 m2 zu errichten. Das entspricht in seiner Höhe einem etwa dreistöckigen Wohnhaus mit Giebeldach. Etwa 21.000 m2 bleiben unbebaut, so dass etwa ein Drittel des gesamten Grundstücks als Grün- und Ausgleichflächen genutzt werden. Die Versiegelung (Gebäude plus Verkehrsflächen) des Grundstücks beträgt laut Planung nur knapp 68,5% und liegt damit weit unter den üblichen 80% von vergleichbaren Projekten. Das Dach wird zudem intensiv und extensiv begrünt. Mit der Photovoltaikanlage auf dem Dach können 334 Haushalte 1 Jahr lang mit Strom und warmem Wasser versorgt werden oder 364 Elektroautos 1 Jahr lang betrieben werden. Das Bürogebäude mit ca. 11.000 m2 Geschossfläche soll in Holz-Hybrid-Bauweise aus heimischen Hölzern errichtet werden.

Die Umgebung

Durch die Ansiedlung der Deutschen Post AG erlebt das Areal eine deutliche ökologische Aufwertung. Auf den Grünflächen werden Wildblumenwiesen und ein kleiner Wald mit rund 75 Bäumen und damit neue Brutplätze für Vögel, Lebensraum für Wildtiere und Futterquellen für Bienen und Insekten entstehen. Außerdem wird eine naturnahe Sichtbeziehung des Gebäudes zur Stadt Germering durch die Begrünung geschaffen.

Die Umgebung des neuen Briefzentrums

Große Mehrheit im Stadtrat Germering für das Post-Projekt

Das Ergebnis der Stadtratssitzung am 7. Juli 2020: Der Stadtrat hat über das Post-Projekt und über die öffentliche Auslegung abgestimmt mit einem Ergebnis von 27 Ja- zu 12 Nein-Stimmen! Also haben fast 70% - CSU, Freie Wähler, die FDP und auch viele jüngere Stadträte der Grünen – für das Vorhaben gestimmt. Das ist eine eindeutige, parteiübergreifende Empfehlung des Stadtrats an die Germeringer Bürgerinnen und Bürger.

Oberbürgermeister Andreas Haas warb in der Stadtratssitzung für das Projekt: „Es muss unsere Aufgabe sein, den Menschen vor Ort Arbeit zu bieten!“ (Münchner Merkur, 9. Juli 2020)

Der Verkehr

Veränderungen des Verkehrs und die neuen Verkehrspläne

Das Briefzentrum verursacht Verkehr, aber nicht in der Innenstadt von Germering, sondern über die A96/A99/B2. Und auch nicht zu Verkehrsspitzenzeiten. Ein belastbares Gutachten von Vössing Ingenieursgesellschaft (9. September 2019) kommt zum Ergebnis:

„Der Mehrverkehr, der durch den Betrieb des Briefverteilzentrums entsteht, ist für die Verkehrsqualität der Bundesstraße nicht mehr relevant. (…) Da das Hauptverkehrsaufkommen des Briefzentrums nicht mit der allgemeinen Spitzenstunde auftritt, fällt die geringe Steigerung der Belastung des Briefverteilzentrum kaum ins Gewicht. (…) Somit ist der Betrieb eines Briefverteilzentrums am Standort Germering Lise-Meitner-Straße aufgrund der verkehrlichen Beurteilung möglich.“

Das zu erwartende Verkehrsaufkommen der Post im Vergleich zum Gesamtverkehr wird sehr gering sein. Die Ableitung der Lieferfahrzeuge belastet den Germeringer Stadtverkehr nicht. Überdies findet der Lieferverkehr zu und von dem Briefverteilzentrum größtenteils außerhalb des Berufsverkehrs statt. Durch das azyklische Verkehrsaufkommen der Post ist das zu erwartende Verkehrsaufkommen signifikant geringer als bei Gewerbegebieten mit vergleichbarer Größe.

Das Grundstück an der Augsburger Straße ist seit sehr langer Zeit als Gewerbegebiet ausgewiesen. Eine alternative kleinteiligere Gewerbe-Nutzung würde zu signifikant mehr Verkehr führen als die vorgesehene Nutzung durch die Post. Vor allem wäre dann die Innenstadt Germerings viel stärker betroffen.

Überdies nutzt die Deutsche Post immer mehr Elektrofahrzeuge. Mit ihrer Initiative „GoGreen“ plant die Deutsche Post, bis 2050 sogar komplett emissionsfrei zu sein.

Mission 2050: Null Emissionen

Die Jobs

Welche Jobs entstehen mit dem Projekt?

Germering hat aktuell (Juli 2020) eine Arbeitslosenquote von 3,8%, das sind 859 arbeitslose Menschen und 51,5% mehr als im Juli 2019. Hinzu kommt eine Kurzarbeiter-Quote von derzeit fast 20% der Arbeitnehmer in Bayern. Umgerechnet auf Germering bedeutet das: Tausende Menschen sind in Kurzarbeit. Es ist nicht sicher, ob und wann die alten Zahlen der Vollbeschäftigung wieder erreicht werden.

Durch den geplanten neuen Standort in Germering werden rund 1300 zukunftssichere Arbeitsplätze durch die Deutsche Post geschaffen. Besonders begehrt bei Familien sind dabei die über 1000 Teilzeitarbeitsplätze, die es erlauben, Familie und Job zu verbinden. 286 der neu geschaffenen Arbeitsplätze sind dabei Vollzeitarbeitsplätze. Rund 300 der Arbeitsplätze sind im Management und der Verwaltung. Dies gewährleistet eine ausgewogene Beschäftigtenstruktur mit vielfältigen Qualifikationen. Auch für behinderte Menschen werden über 100 Arbeitsplätze angeboten.

Aufteilung Arbeitsplätze

94% aller geplanten Arbeitsplätze sind voll sozialversicherungspflichtig. Als Arbeitgeber bietet die Deutsche Post ein 13. Monatsgehalt und Urlaubsgeld. Insgesamt sind 87% aller Arbeitsplätze unbefristet. Zusätzlich werden über 50 Ausbildungsplätze angeboten.

Über 50 Ausbildungsplätze entstehen.

Nach intensiven Gesprächen haben sich ver.di-Bayern und der Gesamtbetriebsrat der Deutschen Post AG auf Eckpunkte zum Umzug nach Germering geeinigt:

Die getroffenen Regelungen wahren die berechtigten Interessen der zurzeit Beschäftigten und unterstützen die Gewinnung von neuen Kräften am Standort Germering. Im Wesentlichen wurden Vereinbarungen zu folgenden Themenblöcken getroffen:

  • Zuschüsse zur Verbesserung des ÖPNV-Netzes
  • Jobtickets
  • Anreiz zur Förderung der Mobilität
  • Altersteilzeit
  • Entfristung von Arbeitsverhältnissen
  • Wochenarbeitszeiten und
  • Abfindungen

Der Nutzen

Germering Nutzen des Bauvorhabens

Das geplante neue Briefzentrum schafft Mehrwert für Germering:

  • Die Deutsche Post investiert einen dreistelligen Millionenbetrag. Weil sie an die Zukunft des Standortes glaubt. Der eCommerce-Handel steigt immer weiter. Kleinformatige Sendungen werden über das Briefverteilzentrum abgewickelt. Das gleicht den Rückgang beim Brief aus. Der Trend der Sendungsmengen und die Effekte des wachsenden eCommerce-Handel zeigen einen dauerhaften Bedarf an Arbeitsplätzen.

    Post Chef Frank Appel (Münchner Merkur, 6. August 2020): „Unser Unternehmen ist besser aufgestellt als jemals zuvor, und ich bin zuversichtlich, dass wir gestärkt aus der Krise hervorgehen werden.“

  • Rund 1300 sichere, attraktive Arbeitsplätze für Germeringer Bürger: So entstehen kurze Arbeitswege. Weniger Germeringer(innen) müssen zur Arbeit pendeln.
  • Mehr Arbeitsplätze führen zu steigender Kaufkraft in Germering: Geschätzt 3 Mio. € pro Jahr!
  • Ca. 1. Mio. € zusätzliche Gewerbesteuer für Germering! Geld für Soziales, Umwelt und Kultur.
  • Neue vielfältige Grünflächen und dadurch wichtiger Lebensraum für Flora und Fauna.

Aktuell

07. Juli 2020 – Stadtrat stimmt für das Briefzentrum:

Der Stadtrat hat über das Post-Projekt und über die öffentliche Auslegung abgestimmt mit einem Ergebnis von 27 Ja- zu 12 Nein-Stimmen! Fast 70% – CSU, Freie Wähler, die FDP und auch viele jüngere Stadträte der Grünen – haben für das Vorhaben gestimmt.

26. Juni 2020 – Der Wirtschafsverband Germering antwortet ÖDP-Stadträtin Tanja Pfisterer:

Sehr geehrte Frau Stadträtin Pfisterer,

Ihre Mail vom 22.6.2020 haben wir erhalten. Auch wenn der gesamte Vorstand des Wirtschaftsverbandes überzeugt ist von dem Projekt "Briefverteilzentrum, ist es uns natürlich wichtig, alle Argumente zu kennen und darüber einen demokratischen Diskurs zu führen. Unser Wirtschaftsverband befürwortet nicht automatisch jede Wirtschafts-Aktivität.

Gern gehen wir auf Ihre Argumente zu den einzelnen Themen ein.

Arbeitsplätze

Von den Gegnern des Briefverteilzentrums wird immer wieder der falsche Eindruck erweckt, dass dort ja überwiegend osteuropäische Arbeitskräfte eingesetzt würden. Wir haben uns da extra nochmal bei der Post erkundigt: Die Arbeitsplätze in den Briefverteilzentren und der Verwaltung sind ausschließlich mit lokalen Arbeitskräften besetzt! Arbeitskräfte aus Osteuropa werden nur für die Paketzustellung gesucht. Hier werden Vollzeitkräfte mit Führerschein gesucht, die auf dem lokalen Markt nur zum Teil zu gewinnen sind. Das eine hat aber mit dem anderen nichts zu tun, hier besteht kein Zusammenhang mit dem Briefverteilzentrum.

Wir wissen doch, dass aus Germering viele Menschen zu ihrem Arbeitsplatz herauspendeln! Das wirkt sich stark negativ auf den Verkehr aus. Die Deutsche Post bringt hier Arbeitsplätze zu den Bürgern nach Germering, sie bringt viele Teilzeitarbeitsplätze nach Germering, die sich mit der Lebenssituation von vielen Menschen gut vereinbaren lassen. Der Frauenanteil bei diesen Arbeitsplätzen beträgt 54%! Diese Mitarbeiterinnen haben dann minimale An- und Abfahrtszeiten!

Die Post sagt, dass viele Arbeitskräfte aus München den Weg nach Germering nicht mit gehen, weil diese auf geringe Fahrtzeiten angewiesen sind. Daher werden viele Arbeitsplätze frei für die Germeringer, und pro Jahr findet eine Fluktuation von ca. 20% der Arbeitsplätze statt. Das bedeutet, hier wird jedes Jahr ein großes Arbeitsplatzangebot für lokale Bewerberinnen und Bewerber frei.

Wir finden, dass gerade auch im Zuge der Corona-bedingten Beschäftigungskrise dieses neue Angebot angenommen werden sollte! Die Arbeitslosigkeit in Germering ist vom Mai 2019 bis Mai 2020 um 40% gestiegen! Den Standpunkt „kein Wachstum mehr für Germering“ können nur jene einnehmen, die sich um die Zukunft ihrer Arbeit keine Sorgen machen müssen! Es gibt aber viele Menschen, die dieses Arbeitsangebot brauchen und auch gern annehmen, noch dazu wenn es eine tariflich abgesicherte Arbeit ist. Auch auf die beachtliche Zahl von über 100 Arbeitsplätzen für behinderte Menschen in einem künftigen Briefverteilzentrum wollen wir hinweisen!

Kindertagesstätte

Wir begrüßen es auch sehr, dass die Post hier eine Kita mit einplant. Die Inanspruchnahme der Kita ist in den letzten 10 bis 15 Jahren sehr stark gestiegen. Die Tatsache aber, dass Erzieherinnen-Mangel herrscht, kann doch nicht heißen, lieber keine Kita anzubieten! Die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern wird massiv gefördert, ihre Zahl ist ebenso stark gestiegen, ihre Bezahlung hat sich deutlich verbessert.

Verkehr

Zum Verkehr ist ein Gutachten erstellt worden. Daraus geht hervor, dass das Briefzentrum zu einer Steigerung von 2% des Tagesverkehrs führt. Allerdings findet die Überlastung in Germering zu Spitzen-Verkehrszeiten statt! Der Verkehr der Post findet nicht in den Spitzenzeiten statt! Zudem wird der Verkehr größtenteils über die Bundesstrasse und Autobahn laufen. Alternative Gewerbeansiedlungen würden deutlich mehr innerstädtischen Verkehr erzeugen.

Flächenversiegelung

Das Gebiet ist als Gewerbegebiet ausgewiesen. Die Versiegelung durch die Deutsche Post ist bedeutend geringer als andere vergleichbare Gewerbeansiedlung. Zudem weist die Planung der Post durch die Außenflächen-Gestaltung, durch intensive Dach- und Fassadenbegrünung, durch eine große PV-Anlage und durch eine hocheffektive Gebäudetechnik eine ökologisch hochwertige Struktur auf, die Vorbildcharakter hat. Das Ziel der CO2-Freiheit der Post geht einher mit den Bestrebungen der Stadt Germering.

Zukunft Brief

Die Ansiedlung in Germering umfasst ein Sortierzentrum und einen großen Verwaltungsbereich. In Germering werden Tätigkeiten zentralisiert. Die Deutsche Post investiert einen dreistelligen Millionenbetrag, weil sie an die Zukunft des Standortes glaubt. Der Rückgang des klassischen Briefes ist dabei berücksichtigt. Im Umkehrschluss steigen dafür die kleinformatigen Sendungen, vor allem durch den eCommerce-Handel, signifikant. Gerade die aktuelle Corona-Krise gibt dieser Entwicklung einen weiteren Schub und zeigt, dass die Post als systemrelevantes Unternehmen auch in Krisen erfolgreich am Markt agiert.

Sehr geehrte Frau Pfisterer, gern haben wir uns mit Ihrer Argumentation befasst und haben unsere Argumente dazu vorgebracht. Wir bitten um entsprechende Kenntnisnahme und Beachtung.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Andre

23. Juni 2020 – Bauausschuss stimmt für das Briefzentrum:

Mit einem mehrheitlich positiven Votum zum Briefverteilzentrum der Post leitet der Bauausschuss der Stadt Germering heute eine Beschlussempfehlung an den Stadtrat weiter.

12. Juni 2020 – Wirtschaftsverband für Briefzentrum:

Der Wirtschaftsverband Germering steht geschlossen hinter der geplanten Niederlassung der Deutschen Post AG an der Augsburger Straße im Gewerbegebiet Germering Nord. "Jetzt gilt es, Germering aus der Corona-bedingten Wirtschafts- und Beschäftigungskrise herauszuführen. Wir brauchen diese tariflich abgesicherten und unbefristeten Arbeitsplätze, darunter über 1000 in Teilzeit”, erklärte der Vorsitzende des Wirtschaftsverbandes, Jürgen Andre.

Gerade auch aus sozialen und aus Gründen der Gleichstellung müsse man dieses Projekt unterstützen, denn die Frauenquote betrage 54% und allein 115 Arbeitsplätze seien für schwerbehinderte Menschen vorgesehen. “Und wir können auch auf die jährlichen Gewerbesteuer-Einnahmen in Höhe von ca. 1 Million Euro nicht verzichten”, so Andre.

Das Verkehrsgutachten der Ingenieursgesellschaft Vössing vom September 2019 komme zu einer für Germering positiven Beurteilung. Innerörtlicher Verkehr finde, so bestätigt der Wirtschaftsverband, durch die Deutsche Post kaum statt, die Verkehrsführung finde über die B2/A99 statt, und das auch nicht zu Verkehrsspitzenzeiten! Außerdem werde die Paketauslieferung durch die Deutsche Post AG im Germeringer Stadtgebiet durch Elektrofahrzeuge durchgeführt.

Jürgen Andre betonte, dass bei dem Projekt auch die Familienfreund-lichkeit eine große Rolle spiele, denn auch eine Betriebs-Kita sei mit vorgesehen. Zudem sei an zahlreiche Massnahmen des Umwelt- und Artenschutzes gedacht, um die Eingriffe so gering wie möglich zu halten. Dazu gehören Photovoltaik auf den Dachflächen, eine intensive Dach- und Fassadenbegrünung, Regenwasserretensions- und Versickerungsflächen, wasserdurchlässiger Asphalt, dichtere Bewaldung mit hochwertigem Bewuchs, Feldlerchenfenster mit Blühwiese und auch genügend Fahrradabstellplätze.

Der Wirtschaftsverband erklärte, dass durch die bevorzugte Einstellung lokaler Mitarbeiter mit vielen attraktiven Arbeitsplätzen mit kurzen Wegen für Germeringer Bürger zu rechnen sei. Außerdem bedeute das Projekt für Germering einen Kaufkraftzuwachs von rund 3 Millionen Euro pro Jahr.

Beim Bau der Niederlassung würden selbstverständlich lokale Firmen und Dienstleister mit einbezogen. Es sei ein “absoluter Glücksfall”, dass es gelungen sei, das Grundstück an ein starkes und zukunftsfähiges Unternehmen zu veräußern. Eine Aufteilung des Grundstücks wäre niemals möglich gewesen.

Der Wirtschaftsverband fordert alle Verantwortlichen auf, dieses Projekt auch weiterhin positiv zu begleiten und die bisherige Zustimmung des Stadtrats zu bestätigen!

Germering dürfe sich diese einmalige Chance auf zukunftssichere Arbeits- und Ausbildungsplätze, auf die Stärkung der Wirtschaftskraft in diesen schwierigen Zeiten nicht entgehen lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Katrin Schmidt und Jürgen Andre
Vorstand Wirtschaftsverband Germering e.V.

14. Januar 2020 – Stadtrat lehnt Antrag der Grünen-Fraktion ab:

Der Stadtrat lehnt den Antrag der Grünen-Fraktion auf Durchführung eines Ratsbegehrens gegen die Ansiedlung des Briefzentrums mit sehr großer Mehrheit ab.

19. Dezember 2019 – Bekanntmachung über die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung:

Die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit nach dem Baugesetzbuch ist gestartet! Bis zum 31. Januar 2020 liegen im Rathaus der Stadt Germering die kompletten Unterlagen zum vorhabensbezogenen Bebauungsplan für das Briefverteilzentrum im Germeringer Norden aus, inklusive aller relevanter Gutachten.

05. November 2019 – Stadtrat stimmt der Planung für das Briefzentrum zu:

Der Stadtrat befürwortet die Pläne für ein Briefzentrum im Gewerbegebiet und wird diese voraussichtlich noch in diesem Jahr den Einwohnern vorlegen.

SZ berichtet

22. Oktober 2019 – Große Mehrheit für Projekt:

Die Deutsche Post AG präsentiert im Umwelt-, Planungs- und Bauausschuss eine überarbeitete Planung. Der Ausschuss stimmt dieser mit großer Mehrheit zu.

SZ berichtet

21. Mai 2019 – Beschluss über Einleitung des Bebauungsplanverfahrens:

Die Vollversammlung des Stadtrats Germering begrüßt die Planung und beschließt mit knapper Mehrheit ein Bebauungsplanverfahren einzuleiten.

SZ berichtet

19. März 2019 – Vorstellung des Projekts im Umwelt-, Planungs- und Bauausschuss:

Die Deutsche Post AG stellt das Projekt im Umwelt-, Planungs- und Bauausschuss der Stadt Germering vor.

Merkur berichtet

Februar 2019 – Zustimmung von ver.di:

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di stimmt der Zusammenlegung der beiden Briefverteilzentren München und Schorn (bei Starnberg) und der Verlegung nach Germering zu.

Merkur berichtet

18. Dezember 2018 – Vorstellung des Projekts beim Umweltbeirat:

Das Projekt wird im Umweltbeirat der Stadt vorgestellt und diskutiert.

Merkur berichtet

09. November 2018 – Deutsche Post stellt Pläne vor:

Die Deutsche Post AG stellt der Öffentlichkeit bei einer Veranstaltung in der Stadthalle Germering erstmals ihre Pläne, im Gewerbegebiet Germering-Nord ein neues Briefzentrum für das westliche und südwestliche Oberbayern (Postleitzahlbezirke 80, 81 und 82) zu bauen, vor.

Merkur berichtet

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