Direkt Marketing Lexikon
S - von Sample bis Synergieeffekte
- Sample
-
Heißt "Muster" und bezeichnet im Direktmarketing einen Testmarkt.
- Sandwich-Etikette
-
Wiederablösbare Selbstklebeetikette.
- Satz
-
Der Begriff Satz stammt aus der Zeit, als der endgültige Entwurf vor dem Druck in Blei gesetzt wurde. Heute umschreibt "Satz" eher die Tätigkeit des Reinzeichnens. Der Setzer bzw. Reinzeichner bringt den Entwurf des Art Directors oder
Layouters zur Druckreife. In kleineren Firmen oder bei freien Grafikern kommen Entwurf und Reinzeichnung oft aus einer Hand. - Scheinverschluss
-
Verschlussform für Briefhüllen, bei der eine Klappe der Schmalseite nur durch Punktklebung verschlossen ist.
- Schlusszeit
-
Der Zeitpunkt, bis zu dem Sendungen bei der Deutschen Post AG angeliefert sein müssen, damit sie in die tägliche betriebliche Bearbeitung gelangen können.
- Schwarze Listen
-
siehe
Blacklists. - Scribble
-
siehe
Layout
- Searcher, Search Engine
-
siehe Suchmaschine
- See and write
-
Das System der auf Anzeigen geklebten Bestellkarte (siehe auch
Add-a-card). - Segment, Segmentierung
-
Gliederung eines größeren Ganzen in Gruppen, Teilbereiche, nach bestimmten Gesichtspunkten. Direktmarketing: Marktsegmente erlauben ein feineres Ansprechen von Zielgruppen.
- Selbstklebeetiketten
-
Besonders geeignet für sonst schlecht zu beklebendes Verpackungsmaterial (z.B. 3-D-Sendungen).
- Selektionsmerkmale
-
Darunter versteht man alle gespeicherten Kriterien, nach denen Adressen ausgewählt werden können. Sie helfen dabei, eine Direktwerbesendung (siehe
Werbesendung) möglichst gezielt zu streuen. - Selfliquidators
-
Werbemittel, die sich selbst auszahlen, das heißt, sie werden zum Selbstkostenpreis oder nur knapp darüber angeboten und helfen in erster Linie, die Hemmschwelle zum Kauf zu überschreiten. - Selfmailer
-
Vollständige, versandbereite
Werbemittel, die aus einem vorbedruckten Bogen auf Spezialmaschinen hergestellt werden:
Brief,
Prospekt, Bestell- und Antwortkuvert werden dabei in einem einzigen Arbeitsgang gefalzt, geklebt, gummiert, perforiert, geschnitten und für
Mailings in Kuvertform verschlossen. - Server
-
siehe
Internet-Server
- SET
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Fachenglisch für Secure Electronic Transaction, sichere Online-Transaktionen (siehe
Online (im Internet)): Verfahren für Internet-Transaktionen, die von unbefugten Dritten nicht mitgelesen werden können. Persönliche Angaben (Kreditkartennummern) von Online- Käufern werden zur Übermittlung im
Internet verschlüsselt. - Signet
-
Künstlerisch gestaltetes Marken-/Firmenzeichen (siehe
Logo). - Single-sheet-Mailing
-
Bietet mehrere Produkte nicht in einem einzigen Prospekt an, sondern präsentiert jedes Produkt auf einem Extra-Flyer.
- Skalafarben
-
siehe
Europaskala-Farben
- Software
-
Die zum Betrieb eines Computers erforderlichen nichtapparativen Funktionsbestandteile (Einsatzanweisungen, Programme u.ä.).
- Solo-Mailing
-
Beschränkt sich auf die Präsentation eines einzigen Produktes.
- Sortiment
-
Zusammenstellung der Produkte oder Dienstleistungen, die ein Unternehmen zu einem bestimmten Zeitpunkt anbietet. Andere Bezeichnungen sind Produktpalette, Kollektion oder Produktprogramm.
- Spendenwerbung
-
Ansprechen von (potentiellen) Spendern mit Mitteln der Direktwerbung (
Mailings an Zielgruppen, Beilage des Einzahlungsscheins, oft in personalisierter Form), engl. "fund raising". Hat die herkömmlichen Formen der Spendenwerbung (Straßensammlung, Abzeichenverkauf, Bittgänge zur Haustür) weitgehend ersetzt. - Sponsoring
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Förderung von sportlichen, kulturellen oder sozialen Aktivitäten mit finanziellen Mitteln, um dadurch das Erreichen von Kommunikationszielen zu unterstützen (z.B. Image).
- Standardbrief
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Preiswerte Lösung für eine Direktwerbesendung (siehe
Werbesendung). Gedruckt wird von einer Schreibmaschinenvorlage, allerdings ohne Adresse und persönliche Anrede, sondern mit einer allgemeinen Anrede wie "Lieber Kunde". Die Adresse steht auf der Hülle oder der Antwortkarte. - Standardbriefsendungen
-
Briefsendungen, die von der Deutschen Post AG festgelegte Abmessungen und Gewichtsgrenzen einhalten. Infolge ihrer maschinengerechten Form liegen diese Sendungen meist im Bereich der jeweils günstigsten Preisstufe.
- Stanzen
-
Gestanzt werden unregelmäßige Konturen, die sich durch einen geradlinigen Schnitt nicht erzeugen lassen. Stanzarbeiten werden mit Stanzmessern oder Stanzplatten ausgeführt, deren individuelle Herstellung relativ teuer ist, falls die gewünschten Formen beim Ausrüster nicht schon als Standard-Stanzformen vorhanden sind.
- Stopp-Kleber
-
Briefkastenkleber, die den Einwurf von unadressierter Reklame verhindern sollen. Richten sich gegen die sogenannte Briefkastenwerbung.
- Story-letter
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Werbebrief, der mit einer den Leser fesselnden Begebenheit beginnt und so zum eigentlichen Angebot führt.
- Streuen
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Bezeichnet sowohl das Disponieren von Sendungen nach Zielgruppen als auch von Inseraten in verschiedenen Zeitungen oder Zeitschriften gemäß Streuplan.
- Streuplan
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Auch Verteilplan genannt. Ist eine Aufstellung darüber, wann und in welchem Umfang Ihre Direktwerbesendungen (siehe
Werbesendung) an wen versandt werden sollen. - Streuverluste
-
Entstehen dann, wenn das
Werbemittel einen Kreis von Empfängern erreicht, die nicht zum eigentlichen Zielpublikum gerechnet werden können. - Strichperforation
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Kleine Schlitze werden ins Blatt eingestanzt, damit sich Teile des Blattes ohne Probleme knicken und abtrennen lassen.
- Stuffer
-
siehe
Flyer
- Suchmaschine
- Surfen
-
Spontanes Springen von
Website zu Website. Ein Surf durch das globale Datennetz beginnt oft mit der Suche nach einer bestimmten Website und ufert aus in Besuche auf Websites, die mit dem Ausgangsthema nichts mehr zu tun haben. Surfs sind das Gegenteil von gezieltem Suchen. - Surfer
-
Internet-Nutzer,
Nutzer, User (Internaut, Cyborg, Netzgänger) usw. - Sweepstake
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Passive Form des Gewinnspiels in
Mailings, bei der jeder Mitspieler eine von zahlreichen Gewinnnummern erhält, unter denen im Voraus die Gewinner ermittelt werden. Die Gewinne für alle nichteingesandten Nummern verfallen und werden meist nicht ausgeschüttet. - Synergieeffekte
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Positive Wirkung, die sich aus dem Zusammenschluß oder der Zusammenarbeit zweier Unternehmen o.ä. ergibt.

