Postwurfspezial - Fragen und Antworten
Antworten auf häufig gestellte Fragen
Selektion Postwurfspezial
- Wird der Datenschutz bei Postwurfspezial Selektionen eingehalten?
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Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz hat der Deutschen Post bestätigt, dass sie mit POSTWURFSPEZIAL eine datenschutzrechtlich einwandfreie Versandform anbietet, die im Sinne des Versenders zwecks Neukundengewinnung Streuverluste vermeidet und dem zielgruppengerechten Empfänger ein für ihn vermutlich interessantes Werbeangebot übermittelt. In Deutschland ist es aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht erlaubt, zu einer einzelnen Person Informationen zu sammeln und zu speichern. Teiladressierung bei POSTWURFSPEZIAL bedeutet, dass an Stelle von Vorname und Name des Empfängers eine Sammelbezeichnung gewählt wird wie z. B. "An alle Weinfreunde", "An die Sonnenhungrigen des Hauses", "An alle Autoliebhaber" etc. Schon daraus ist ersichtlich, dass die Deutsche Post keine personenbezogenen Daten anbietet, sondern vielmehr ein oder mehrere Gebäude einer Zielgruppe zuordnet.
Zum Erhalt der Verbraucherinformationen einer Zielgruppe auf dieser kleinräumigen Ebene für Werbezwecke bedient sich die Deutsche Post bei POSTWURFSPEZIAL verschiedener Datenbanken. Bei der Datenbank microdialog beispielsweise besteht die Mikrozelle durchschnittlich aus 6,6 Haushalten, die kleinste Einheit ist hier ein Gebäude mit mindestens fünf Haushalten oder die Zusammenfassung mehrerer Gebäude. Einer Mikrozelle wird eine gewisse Homogenität unterstellt. Die Deutsche Post selbst ergänzt beim Angebot POSTWURFSPEZIAL unter Abzug der Werbeverweigerer die Anzahl der Briefkästen pro Gebäude. Nur diese beiden nicht personenbezogenen Angaben werden von den Zustellern eruiert und regelmäßig aktualisiert, um dem Absenderkunden die korrekte Anzahl an Werbesendungen pro Zielgruppe mitteilen zu können.
- Wie hoch ist die Treffsicherheit der Selektionsdaten bei Postwurfspezial?
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Zielgruppenselektionen werden bei POSTWURFSPEZIAL anhand statistischer Wahrscheinlichkeiten, gekaufter Daten renommierter Firmen und/oder selbst entwickelter Datenbanken von der Deutschen Post auf Gebäudeebene errechnet bzw. erhoben. Insofern kann es sich aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht um 100%ig reine Zielgruppen handeln, sondern um eine annähernde Zielgruppengenauigkeit.
- Wo kommen die Selektionsdaten bei Postwurfspezial her?
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Die Datenherkunft resultiert aus verschiedenen Datenquellen; hier einige Beispiele:
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Deutsche Post (Anzahl bewerbbare Haushalte):
Die Deutsche Post liefert beim Angebot POSTWURFSPEZIAL die Anzahl bewerbbarer Haushalte pro Gebäude, indem die Anzahl der Briefkästen um die der Werbeverweigerer reduziert wird. Werbeverweigerer schließen mit dem Aufkleber auf ihrem Briefkasten "Bitte keine Werbung" den Erhalt von POSTWURFSPEZIAL aus.
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Deutsche Post Direkt (Daten microdialog):
Das mikrogeografische System microdialog der Deutschen Post Direkt klassifiziert auf Gebäudeebene Zielgruppenausprägungen als nicht-personenbezogene Daten aus Datenbeständen großer deutscher Unternehmen und der Deutschen Post Direkt. Aus Datenschutzgründen ist hier die kleinste Einheit die Mikrozelle mit durchschnittlich 6,6 Haushalten. Pro Mikrozelle werden Angaben wie soziodemografische Daten und Konsuminformationen verarbeitet. Beispiele:- Personenalter: Errechnet wird das Personenalter im Gebäude auf Basis einer Vornamensanalyse gekoppelt mit anonymisierten "Ist-Alter"-Versandhandelsdaten unter Bildung des Mittelwertes (Median).
- Hoher Anteil Familien/Singles: Als Grundlage dienen 87 Mio. Personendaten. Informationen wie Altersverteilung und Personensubstanz pro Haushalt dienen der Ermittlung der Anteile Familien/ Singles in einer Mikrozelle.
- Kaufkraft: Die Kaufkraft liegt auf Basis statistischer Informationen (Daten microdialog) auf Zustellbezirksbasis, hier also nicht auf Gebäudeebene, vor. Aus Datenschutzgründen beschränkt sich die Kaufkraftklassifizierung auf diese hohe Aggregationsebene "Zustellbezirk" mit durchschnittlich etwa 600 bewerbbaren Haushalten. Daher macht es Sinn, die Selektion von Kaufkraftkriterien mit weiteren - auf Gebäudeebene vorliegenden - Selektionskriterien zu koppeln. Bei Kaufkraftselektion bietet sich bspw. die Kombination mit dem Selektionskriterium Gebäudetyp an.
- Garten: Unterscheidung Gebäude mit und ohne Garten
- Die Datenupdates für die POSTWURFSPEZIAL Zielgruppenselektion erfolgen quartalsweise, die Businessdaten werden halbjährlich aktualisiert.
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Deutsche Post (Anzahl bewerbbare Haushalte):
Abwicklung Postwurfspezial
- Warum muss jeder Postwurfspezial Auftrag vom Kunden unterschrieben werden?
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Der Kunde erkennt durch seine Unterschrift auf dem Auftrag die AGB POSTWURFSPEZIAL an und stimmt der Auftragsmenge und dem Auftragsentgelt zu. Zudem legt der Auftraggeber damit auch die weiteren Beteiligten (Agentur, Beschrifter) fest. Die Vertragsgrundlage auf Einzelauftragsebene ist auch rechtlich erforderlich, falls ein Absenderkunde vor Weiterleitung der Selektionsdaten bzw. Einlieferung den Auftrag storniert/kündigt und die bis dahin entstandenen Kosten tragen muss.
- Ist die Einlieferung mehrerer Händler zulässig (Thema: Inhaltsgleichheit)?
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Ja, die Sendungen der Händler sollen grundsätzlich inhaltsgleich (z.B. Angebotspalette) sein. Abweichen können Logo, Ansprechpartner, Anschrift und Anfahrtsskizze.
Eine variable Textgestaltung ist bei POSTWURFSPEZIAL möglich, wenn alle Sendungen eines Auftrags hinsichtlich Absender, innerer und äußerer Anschrift, Hüllenformat, Frankiervermerk, Preiskategorie (Basispreis/Zusatzleistung) und Einlieferungstag gleich sind.
- Sind Teileinlieferungen bei Postwurfspezial möglich?
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Über den POSTWURFSPEZIAL MANAGER können über den Beschrifter Teileinlieferungen erfolgen. Bedingungen für Teileinlieferungen sind wie folgt:
- Gesamtauftragsmenge: mindestens 30.000 Sendungen
- Mindestmenge je Teileinlieferung: 4.000 Sendungen
- Maximaler Zeitrahmen der Teileinlieferungen: 30 Tage
- Maximal sind 10 Teileinlieferungen möglich
- Teileinlieferungen sind in abgeschlossenen auf- oder absteigenden Postleitzonenblöcken (erste Ziffer der Postleitzahl) einzuliefern; bei regional begrenzten Aufträgen ist mit Sondergenehmigung auch die Einlieferung in Leitregionsblöcken möglich.
- Ist bei Postwurfspezial die Bund- oder Leichtbehälterfertigung möglich?
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Ab einer Sendungsmenge POSTWURFSPEZIAL von 250.000 kann auf Anfrage eine Bundfertigung erfolgen, wenn die Sendungen dazu geeignet sind. Grundsätzlich aber ist POSTWURFSPEZIAL durch die Beschrifter in Behältern I oder II der Deutschen Post einzuliefern, die von der Deutschen Post zur Verfügung gestellt werden. Dies erleichtert sowohl dem Lettershop als auch dem Betrieb der Deutschen Post die Bearbeitung. Wenn in verkehrsstarken Zeiten insbesondere für Großeinlieferungen nicht ausreichend Behälter verfügbar sind, wird eine Bund- oder Leichtbehälterfertigung (Kartonage) zugelassen.
- Warum wird bei Postwurfspezial Kreativ ein Aufpreis berechnet?
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Bei POSTWURFSPEZIAL KREATIV ist ein erhöhter Aufwand in der Produktion - insbesondere der Zustellung - gegeben. Im Gegensatz zu POSTWURFSENDUNGEN werden bei POSTWURFSPEZIAL KREATIV alle Sendungen entsprechend der Zustellgangfolge in einen Spind einsortiert. Dies ist bei abweichenden Formaten aufwändiger auch unter dem Aspekt, dass POSTWURFSPEZIAL Sendungen und auch die übrigen Sendungen nicht beschädigt werden dürfen.
- Wie ist die Laufzeit bei Postwurfspezial?
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Das Qualitätsziel der Deutschen Post lautet, die Sendungen innerhalb von maximal vier Werktagen nach Einlieferung zuzustellen, wenn die Sendungen bis zu den örtlich bekannt gegebenen Einlieferungsschlusszeiten eingeliefert bzw. abgeholt werden. Eine Laufzeitgarantie übernimmt die Deutsche Post nicht.

