Warensendung - Fragen und Antworten

Antworten auf häufig gestellte Fragen

Hier erhalten Sie kompetente Antworten zur Warensendung.

Warensendung

Was kann als Warensendung aufgegeben werden?
Als Warensendung können Warenproben, Muster oder andere Gegenstände verschickt werden, die ihrer Natur nach als Ware anzusehen sind. Besondere Regelungen gelten lediglich für Vervielfältigungen auf Papier und Karton. Diese können nur als Warensendung eingeliefert werden, wenn es sich um Papierware, Verkaufsware oder Kalender handelt.
Was gilt als "Papierware"?

Als Papierware gelten zum Beispiel

  • Briefpapier und Umschläge
  • Schreibhefte, Notizblöcke
  • Scheckhefte
  • Bierdeckel und Spielkarten
  • Packpapier


Nicht als Papierware im Sinne der Warensendung gelten zum Beispiel

  • Angebote, Kataloge oder Prospekte
  • Papierwaren mit Werbeaufdrucken, die mehr als die Absenderangaben beinhalten
  • ausgefüllte Zahlungsvordrucke
  • Klebemarken, zum Beispiel Postwertzeichen
  • Zum Ausfüllen übersandte Formulare, zum Beispiel für Steuererklärungen, Lottoscheine, Unfallmeldungen o.ä.
Was gilt als Verkaufsware?

Verkaufsware im Sinne der Warensendung sind Waren, die auf diesem Versandwege als Verkaufsware versendet werden.

Davon kann z.B. ausgegangen werden, wenn die Druckstücke einen Verkaufspreis tragen (eine Schutzgebühr gilt nicht als Verkaufspreis) und durch eine beigefügte Rechnung oder sonstige Unterlagen der Versand als Verkaufsware deutlich wird.

Nicht als Verkaufsware gelten z.B.

  • alle Druckstücke, die nicht selbst Verkaufsgegenstand sind, sondern die Nutzung oder den Konsum von Waren oder Dienstleistungen erlauben, also Eintrittskarten, Fahrkarten, Flugscheine, Gutscheine, Gutachten, Versicherungspolicen u.ä.
  • Druckstücke, für die lediglich eine Schutzgebühr verlangt wird.
Welche Vorgaben gibt es für den Versand von Kalendern?

Als Kalender gelten

  • alle Kalender, bei denen das Kalendarium der Hauptzweck ist, gleich, ob es sich um Verkaufs- oder Werbekalender handelt.

Nicht als Kalender gelten

  • Druckstücke, deren Hauptinhalt nicht das Kalendarium ist, wie zum Beispiel Reiseprospekte mit Kalenderübersicht
Was darf der Warensendung außer den Waren beigelegt werden?
Die Warensendung ist ausschließlich für den Versand von Waren gedacht, aber natürlich dürfen die für die Warensendung wichtigen Sachinformationen zugefügt werden, entweder als lose Beilage oder indem sie auf die Verpackung aufgebracht werden. Zu solchen Informationen zählen:
  • eine innere Aufschrift mit Ort und Datum der Absendung, Absenderangaben und Unterschrift, Angaben zu Preis, Gewicht, Menge usw. und zu Natur und Herkunft des Inhaltes
  • kurze Bearbeitungshinweise (zum Beispiel "je zwei Abzüge") und Anwendungsvorschriften "Für Kinder nicht geeignet"
  • Gebrauchsanweisungen für die versandten Waren
  • die Rechnung oder der Lieferschein für die versandte Ware
  • ein - auch ausgefüllter - Zahlungsvordruck mit Zahlbetrag
  • Druckstücke wie Prospekte, Überreichkarten mit allgemeinen und austauschbaren Texten wie "Mit den besten Wünschen ..." und Schreiben mit allgemein gehaltenen gedruckten Texten. Diese Druckstücke dürfen aber nicht Hauptversandgegenstand sein!

Nicht zugelassen sind für die Warensendung dagegen schriftliche Mitteilungen (Briefe) wie:
  • Brieftexte aller Art, ob handschriftlich oder gedruckt
  • alle Texte mit Anrede, wie zum Beispiel "Sehr geehrter Kunde ..."
  • alle Texte mit Grußfloskeln wie zum Beispiel "Mit freundlichen Grüßen"
  • persönliche Mitteilungen wie zum Beispiel "Rest folgt"
  • Rechnungen u.ä., die sich nicht auf die Warensendung beziehen

Als briefliche Mitteilungen gelten also alle Mitteilungen, die entweder aufgrund des individuellen Inhalts oder aufgrund der äußeren Form als Brief angesehen werden können.
Wo gibt es zusätzliche Informationen zur Warensendung?
In jeder Filiale der Deutschen Post oder bei der telefonischen Kundenberatung Telefon 0228 4333111. Bei größeren Mengen steht Ihnen überdies das Geschäftskunden-Telefon unter der Rufnummer 0180 6 555555 (20 ct je Verbindung aus den dt. Festnetzen; max. 60 ct je Verbindung aus den dt. Mobilfunknetzen) zur Verfügung.
Welche Gewichtsbeschränkungen gelten für die Warensendung?
Eine Übersicht der Preise, Maße und Gewichte finden Sie auf dem Produktsteckbrief zu Warensendung.
Wie groß darf eine Warensendung sein, gibt es eine Mindestgröße?
Eine Übersicht der Preise, Maße und Gewichte finden Sie auf dem Produktsteckbrief zu Warensendung.
Was kostet die Warensendung?
Eine Übersicht der Preise, Maße und Gewichte finden Sie auf dem Produktsteckbrief zu Warensendung.
Wie wird die Warensendung eingeliefert?
Die Einlieferung ist möglich über Briefkasten oder bei jeder Filiale oder Agentur der Deutschen Post. Warensendungen müssen grundsätzlich offen eingeliefert werden und die Bezeichnung "Warensendung" oberhalb der Anschrift tragen. Die innere Verpackung kann verschlossen sein, wenn es sich um fabrikmäßig verpackte Gegenstände handelt.
Warensendungen dürfen verschlossen sein, wenn mindestens 100 gleichartige Sendungen, das heißt Sendungen desselben Formats, derselben Gewichtsstufe und desselben Absenders, bei einer Annahmestelle eingeliefert werden und der Absender mit deren Öffnung zur Inhaltsprüfung einverstanden ist. Verschlossene Warensendungen müssen zusätzlich mit dem Vermerk "Warensendung / Entgelt gepr." gekennzeichnet sein.
Wie schnell wird die Warensendung zugestellt?
Die Warensendung wird in der Regel innerhalb von vier Werktagen nach der Einlieferung zugestellt.